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Guten Tag,

herzlich willkommen im Betroffenen-Netzwerk BeNe.

Dieses Netzwerk beschäftigt sich mit dem sensiblen Thema sexualisierte Gewalt. Zu eurem Schutz lassen wir BeNe durch eine Moderation begleiten. Dies kann leider nicht 24/7 geleistet werden.

 

Seit Oktober 2025 gilt die neue Hausordnung (letzte Änderung November 2025)

 

Sicherheitshinweis: In den öffentlichen Foren sind die Beiträge für alle Besucher*innen von BeNe sichtbar. Gehen Sie daher bitte sensibel mit Ihren Daten um. Bitte lesen Sie dazu auch den Bereich "Datenschutz", den Sie ganz unten auf der Website finden.
Wir empfehlen, einen anonymisierten Account zu erstellen, da über die Suchfunktion bereits mit wenigen Buchstaben Namen gefunden werden können.

 

Hinweis: Ab dem 01. Mai 2025 gelten folgende Moderationszeiten.
Mo-Fr.: 07:00 - 09:00 Uhr (40 Min)
Sa-So.: 09:30 - 11:00 Uhr  (40 Min)
Mo-So.: 18:00 - 20:00 Uhr (40 Min)

Feiertage: 09:30 - 11:00 Uhr (40Min)

Wir wünschen einen guten, informativen und sicheren Austausch.

AG BeNe

[Angepinnt] Fragen und Anregungen zu BeNe

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(@der-maulwurf)
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@froschkoenig Die Werkstatt hat ihren Namen nicht verdient!

Grundsätzlich hätte die Werkstatt ohne weiteres nachsehen können, für welche Leistung das eingebaute Autoradio ausgelegt ist. Ohne das vorher zu überprüfen baut man nichts ein. Trotzdem ist es auch bei einem älteren Auto oder einem leistungsschwachem Autoradio kein Problem nachträglich sogar sehr leistungsstarke Boxen einzubauen. Dazu braucht man dann einfach eine Endstufe; die lässt sich meist problemlos irgendwo hinter der Verkleidung verstecken. Wichtig, aber das weiß eine Werkstatt natürlich, die Endstufe muss zwingend mit Kabeln mit ausreichendem Querschnitt mit Strom versorgt werden; ansonsten herrscht Brandgefahr.

Viel Erfolg!


 
Veröffentlicht : 12.11.2025 5:53
HeimschuleKind
(@heimschulekind)
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Hallo froschkoenig

Und das soll hier nicht möglich sein? Ist sowas im IT-Bereich nicht üblich? Trägt hier der Auftraggeber die Verantwortung und das Risiko für die machbarkeit seines Auftrages? Müsste der It-Dienstleister nicht vorher ausführlich dazu beraten und vorallem die Funktionalität vor inbetriebnahme testen ? Frage an Heimschulekind!

Alle Ihre Fragen kann ich generell mit "Ja" beantworten.

Meine Meinung

Müssten sich die Verantwortlichen in der AG und der Fachstelle(!) der EKD nicht schämen, dass nun ein - nach eigenen Aussagen - älterer und nicht IT affiner Herr spontan genau solche Fragen stellt?

Deshalb Danke, dass Sie hier diese Beispiele und Fragen aufführen, die durchaus von den Verantwortlichen zu beantworten wären.

Und Kirchens verfügt ja laut Aussage der Vorsitzenden über viele fleissige Juristen, die das dann auch in entsprechende Verträge und Regresse einfliessen lassen könnten.


 
Veröffentlicht : 12.11.2025 6:31
Froschkoenig hat reagiert
(@moderation-1)
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Guten Morgen @pimpinella Ich habe gerade die "Daumenfunktion" bei einem Post getestet und es funktioniert, dass ich ihn auch wieder zurücknehmen kann. Können Sie es noch einmal testen? Herzlichen Dank


 
Veröffentlicht : 12.11.2025 8:27
(@pimpinella)
Beiträge: 220
 
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@moderation-1 danke für Ihre Antwort. Ich habe nochmal gestestet. Jetzt ging es. Aber erst nach 3 maligem Versuch und Warten dazwischen. Ich glaube es ist das gleiche Problem wie mit dem Losschicken von Nachrichten, das es seit einiger Zeit gibt. Da entsteht dann eine Zeitverzögerung, die so irritiert, dass man mehrmals klickt und dann kommt eine Meldung, dass man nicht zu viele Nachrichten in einer bestimmten Zeit schicken kann.

Insofern, ok. Es fkt, wenn auch nicht wie gewohnt


 
Veröffentlicht : 12.11.2025 8:44
HeimschuleKind hat reagiert
(@moderation-1)
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@pimpinella Danke für den Hinweis. Wir werden das beobachten. Das Versenden von Nachrichten funktioniert bei uns aktuell gut wenn ich es teste. Aber evtl. variiert das auch. Sollte das bei Ihnen weiterhin mit Verzögerungen verbunden sein, lassen Sie es uns gern wissen.


 
Veröffentlicht : 13.11.2025 7:14
Pimpinella hat reagiert
(@froschkoenig)
Beiträge: 43
 
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@heimschulekind Vielen Dank für ihre freundliche und bestärkende Antwort und für ihre vielen sehr erbaulichen und informativen beiträge die ich immer mit großem Interesse lese. Leider scheint der öffentliche Austausch hier immer spärlicher zu werden. Ich hatte mir ehrlich gesagt mehr davon versprochen aber auch ich bin mittlerweile verunsichert was den gebrauch der Plattform anbelangt und kann gut verstehen das sich hier nicht mehr Menschen beteiligen.

Viele Grüße.


 
Veröffentlicht : 13.11.2025 8:03
(@steppenwolf)
Beiträge: 40
 
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BeNe: Versprochen „Aktuelles“ – geliefert Stillstand

Die Plattform BeNe – das BetroffenenNetzwerk wurde mit großen Erwartungen gestartet.

Betroffene sexualisierter Gewalt sollten hier Information, Austausch und Orientierung finden.

In verschiedenen Konzeptpapieren – unter anderem auch im Zusammenhang mit den Unabhängigen Regionalen Aufarbeitungskommissionen (URAK) – wurde BeNe sogar als DIE zentrale Vernetzungsplattform beschrieben.

Wer heute auf die Seiten schaut, liest diese Versprechen immer noch.

Die Realität sieht leider anders aus.

Aktuelles – nur nicht aktuell

Ein Blick in die allgemeinen Info-Seiten zeigt das Problem sofort:

  • Aktuelles: Der Pressespiegel ist nun 4 Wochen alt.
  • Unterstützungsangebote: Ansprechpartner der Anerkennungskommissionen bei den Verbünden sind teilweise nicht mehr aktuell.
  • Und zur operativen Umsetzung der neuen Anerkennungsrichtlinie, die für viele Betroffene existenziell ist, findet sich kein Überblick, keine Einordnung, keine Hilfe. Nur die Pressemitteilung der EKD vom 5.1.2026.

Dabei wäre genau das doch der eigentliche Zweck der Plattform.

Stattdessen bleibt Betroffenen weiterhin nur das, was sie seit Jahren tun müssen:Informationen mühsam zusammensuchen.

Aus:

  • Diversen Facebook-Beiträgen
  • Gleichlautende Pressemitteilungen
  • Webseiten einzelner Landeskirchen
  • Diakonie-Web-Seiten
  • oder schlicht Hören und Sagen

Eine Plattform, die Orientierung schaffen sollte, produziert so vor allem eines: neue Intransparenz.

Austausch – aber bitte ohne Gespräch

Noch deutlicher wird das Problem beim Thema Austausch.

In ihrer Antwort auf einen offenen Brief enttäuschter Nutzer*innen erklärt die AG BeNe, wie die Plattform gedacht ist:

  • Sie versteht sich als Ermöglicherin, nicht als Diskussionspartner.

  • Dialog mit kirchlichen Verantwortlichen ist nicht vorgesehen.

Kurz gesagt:Betroffene dürfen sich gerne austauschen – aber bloß nicht mit denen, die Entscheidungen treffen oder relevante Informationen liefern könnten.

Fragen ohne Antworten

Das zeigt sich auch ganz konkret:

Fragen von Nutzer*innen – etwa zum Gaststatus im erweiterten Beteiligungsforum (mBeFo) – bleiben unbeantwortet oder werden nicht einmal sichtbar zur Kenntnis genommen.

Gerade solche Fragen wären jedoch zentral für Betroffene, die verstehen wollen, wie Beteiligung tatsächlich funktioniert. Oder die am Wochenende noch motiviert zum BeFo-Casting fahren.

Wenn aber selbst grundlegende Informationen zu Beteiligungsstrukturen nicht erklärt werden, wird aus einer Vernetzungsplattform schnell ein Ort der Ratlosigkeit.

Schweigen als Konzept

Die AG BeNe begründet ihre Zurückhaltung auch damit, dass einige Mitglieder im Austausch verletzt worden seien und pauschal mit Institutionen gleichgesetzt wurden.

Das ist nachvollziehbar.

Aber die Konsequenz daraus ist bemerkenswert:Weniger Austausch. Weniger Präsenz. Weniger Dialog.

Gerade auf einer Plattform, die Vernetzung und Austausch verspricht.

600.000 Euro – und trotzdem keine Orientierung

Für Aufbau und Betrieb von BeNe hat die EKD über 600.000 Euro ausgegeben – und investiert wohl weiterhin Geld in den Betrieb der Plattform!?

Angesichts der aktuellen Situation stellt sich eine naheliegende Frage:

Wie kann eine Plattform, die als zentrale Vernetzungsstelle für Betroffene angekündigt wurde, gleichzeitig

  • keine aktuellen Informationen bereitstellen,
  • keine offenen Fragen beantworten,
  • und keinen Dialog mit Verantwortlichen ermöglichen?

Die eigentliche Frage

Am Ende bleibt eine einfache Frage:

Wenn

  • Informationen nicht aktuell sind,
  • zentrale Entwicklungen nicht erklärt werden,
  • Austausch mit Verantwortlichen gar nicht vorgesehen ist,
  • und sich immer mehr Nutzer und Nutzerinnen enttäuscht und frustriert abwenden

dann bleibt vor allem eines übrig:

Eine Plattform, die Betroffenen einen Raum gibt – aber kaum Antworten.

Für ein Projekt, das mit großen Versprechen gestartet ist, ist das am Ende meiner Meinung nach ein erstaunlich kleines Ergebnis.


 
Veröffentlicht : 16.03.2026 20:03
Die Unbestechlichen hat reagiert
(@walter)
Beiträge: 91
 
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@steppenwolf

Es ist immer wieder interessant, wie die Betroffenen im Befo mit Betroffenen umgehen, Null Informationen, keine Antworten auf Mails, angeblich sprechen und bringen sich für Betroffene ein....oder ist das ein Missverständnis??? Ist nur der Eigennutz das Maß der Dinge? Interessanterweise gibt es ein Interview mit einer URAK Geschäftsführerin in Württemberg " die Betroffenenvertreter sollen nur der URAK zuarbeiten, aber nicht die Interessen der Betroffenen vertreten!!!


 
Veröffentlicht : 17.03.2026 11:37
Steppenwolf hat reagiert
(@steppenwolf)
Beiträge: 40
 
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Hallo @walter

Ich verstehe deinen Frust und auch den von vielen Nutzer*innen, die sich bereits bitter enttäuscht zurückgezogen haben.

Ich persönlich erwarte nicht, dass hier auf jeden einzelnen Beitrag seitens der Betroffenen im BeFo geantwortet wird. Nein, wirklich nicht.

Aber was wirklich schwer nachvollziehbar ist:

Wenn Betroffene aus dem BeFo nachweislich in der Lage sind auf Facebook, Instagram oder anderen Web-Seiten aktiv zu informieren, dann sollten die allgemeinen und relevanten Informationen auch hier auf BeNe für ALLE Betroffenen leicht verständlich bereitgestellt werden!

Also gerade für diejenigen, die sich bewusst auf diese Plattform verlassen, weil sie euphorisch als DIE zentrale Vernetzungsstelle angekündigt wurde.

Auf der EKD-Seite zum BeFo heißt es dazu noch immer vielversprechend:

„Teilen Sie uns Ihre Bedürfnisse mit, sprechen Sie mit uns über Missstände, aber auch über Fortschritte … stellen Sie Fragen … Wir freuen uns über Ihren Kontakt …“

Genau das Gewünschte passiert doch hier – nur fehlt jegliche Rückkopplung.

Es geht nicht um tägliche Dauerkommunikation, sondern um etwas Grundlegendes:

Transparenz und nachvollziehbare Information – für ALLE, nicht nur für die, die aufwändig andere Kanäle verfolgen oder zufällig jemanden kennen, der mehr weiß.

P.S.: Noch ein wichtiger Hinweis für einige Betroffenenvertreter*innen sowie Social-Media-Verantwortliche in Kirche und Diakonie:

Allein im 4. Quartal 2024 wurden laut Statista auf Meta-Plattformen massive Mengen an problematischen Inhalten entdeckt und entfernt:

  • Facebook: ca. 6,2 Millionen Fälle sexueller Ausbeutung von Kindern
  • Instagram: rund 946.000 Fälle

Wichtig: Das sind nur die erkannten und gelöschten Inhalte. Die tatsächliche Zahl dürfte deutlich höher liegen.

Einordnung:

Das zeigt klar: Offene soziale Netzwerke sind keine geschützten Räume für sensible Themen wie sexualisierte Gewalt. Wir reden nicht über das Darknet, sondern frei zugängliche Produkte wie Facebook oder Instagram.

Die möglichen Risiken (z.B. Kontakt mit Tätern, fehlender Schutz etc.),sind nicht nur subjektive Wahrnehmung, sondern Gegenstand internationaler Gerichtsverfahren gegen Meta.

Und genau diese Risiken zu vermeiden war und ist immer noch ein valider Grund für die kostenintensive Entwicklung der Plattform BeNe.

Denn für Betroffene braucht es:

  • geschützte Zugänge
  • verlässliche Moderation
  • datensensible Kommunikation
  • und einen Raum, der nicht von außen einsehbar oder leicht missbrauchbar ist.

Aber:

Dieser Anspruch wird nur dann nachhaltig eingelöst, wenn eine solche Plattform auch aktuell informiert und echten Austausch ermöglicht.


Dieser Beitrag wurde vor 2 Monaten von Steppenwolf  geändert
 
Veröffentlicht : 18.03.2026 8:29
Die Unbestechlichen hat reagiert
(@steppenwolf)
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Moderation im BeNe: Vermittler oder stille Mitleser?

Im Beteiligungsnetzwerk BeNe wird viel von Austausch, Dialog und Transparenz gesprochen. Die Realität sieht derzeit jedoch anders aus: Zentrale, sachlich formulierte Fragen und Anregungen jeglicher Art stehen seit Wochen unbeantwortet im Raum.

Und damit drängt sich eine weitere grundlegende Frage auf:

A) Wo ist eigentlich die Moderation?Aufgabe der Moderation – nur formal oder auch inhaltlich?

Nach dem eigenen Anspruch soll BeNe ein Ort sein, an dem Fragen gestellt, Diskussionen geführt und Perspektiven sichtbar gemacht werden. Moderation bedeutet in diesem Kontext mehr als nur Beiträge freizuschalten oder technische Abläufe zu begleiten.Moderation heißt auch:

  • Themen aufzugreifen
  • Diskussionen zu strukturieren
  • und vor allem: inhaltliche Fragen weiterzutragen und auf Antworten hinzuwirken

Genau das passiert aktuell nicht!

Wenn zentrale Fragen aus der Betroffenen-Community weder aufgegriffen noch sichtbar in die zuständigen Gremien gespiegelt werden, entsteht der Eindruck, dass Moderation sich auf eine rein administrative Rolle zurückgezogen hat!

Oder zugespitzt:
Vom aktiven Vermittler zum stillen Mitleser.Ein Blick in die ursprüngliche Ausschreibung

Besonders irritierend wird das Ganze, wenn man sich die ursprüngliche Ausschreibung zur Rolle der Moderation anschaut.

Dort ist ausdrücklich die Rede von:

  • der Förderung von Austausch und Kommunikation im Netzwerksowie
  • der Unterstützung transparenter und dialogorientierter Prozesse

 

Das sind keine unverbindlichen Floskeln, sondern klare Erwartungen an die Rolle der Moderation.

Doch wenn zentrale Fragen schlicht im Raum stehen bleiben, ohne dass eine erkennbare Vermittlung oder Weiterleitung erfolgt, stellt sich die berechtigte Frage:

B) Werden diese Aufgaben aktuell überhaupt noch erfüllt?C) Und wie aktuell ist die Moderation selbst noch legitimiert?

Hinzu kommt ein weiterer Punkt, der bislang kaum thematisiert wird:Die Moderationsrolle war laut Ausschreibung zeitlich befristet – zunächst auf zwei Jahre.

Diese Frist dürfte inzwischen abgelaufen sein bzw. ablaufen.

Damit stellen sich ebenso einfache wie grundlegende Fragen:

C1) Wurde die Beauftragung verlängert?C2) Gab es eine Beurteilung der bisherigen Arbeit?C3) Oder gar eine neue Ausschreibung seitens der EKD?

Denn wenn eine zentrale Funktion im Beteiligungsprozess tätig ist, ohne dass ihre Mandatierung transparent nachvollziehbar ist, entsteht ein zusätzliches Problem – jenseits der inhaltlichen Fragen.Wenn Vermittlung ausbleibt, leidet das gesamte System

Die Moderation war/ist kein Beiwerk. Sie ist ein zentrales Element des Beteiligungsprozesses.

Wenn sie ihre vermittelnde Funktion nicht sichtbar wahrnimmt, hat das direkte Auswirkungen:

  • Fragen bleiben unbeantwortet!
  • Diskussionen laufen ins Leere!
  • Vertrauen wird weiter beschädigt (sofern es noch ein Funken davon gibt)!

Und genau das lässt sich aktuell auch hier beobachten.Die eigentliche FrageEs geht hier nicht um persönliche Kritik an einzelnen Personen im Moderationsteam.

Es geht um Strukturen und die praktische Umsetzung!

Und um die berechtigte Erwartung, dass ein System, das sich selbst Transparenz und Beteiligung auf die Fahnen schreibt, diese Prinzipien auch in der eigenen Praxis einlöst.

Die offene Frage lautet daher:

D) Ist die Moderation im BeNe noch das, was sie laut Konzept sein soll – oder wirklich nur noch eine formale Hülle ohne echte Vermittlungsfunktion?Vielleicht beantwortet die Moderation diese - als Aufzählung markierten - Fragen ?

So wie früher!


 
Veröffentlicht : 19.04.2026 5:32
(@moderation-1)
Beiträge: 239
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@steppenwolf Die Aufgaben der Moderation finden Sie in der überarbeiteten Version der Hausordnung unter Punkt 7.


 
Veröffentlicht : 19.04.2026 10:06
(@steppenwolf)
Beiträge: 40
 
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@moderation-1

 

Zunächst das Positive:
Die Moderation hat reagiert. Und zwar zeitnah.

Das zeigt immerhin zweierlei:
Die Moderation existiert noch – und sie ist grundsätzlich handlungsfähig.

Doch genau hier beginnt das eigentliche Problem.

Denn inhaltlich beantwortet wurde: Wenig.

Verweis auf die Hausordnung – aber falscher Bezugspunkt

Die Antwort der Moderation verweist auf Punkt 7 der Hausordnung.Das wirkt auf den ersten Blick wie eine Klärung. Ist es aber nicht.

Denn der Ausgangspunkt der gestellten Fragen war ausdrücklich nicht die Hausordnung – schon gar nicht eine Fassung, die aus formalen Gründen mehrfach verändert wurde.

Der Bezugspunkt war ein anderer:Die ursprüngliche Ausschreibung – also die Grundlage der Beauftragung der Moderation durch die EKD.

Dort wurden Aufgaben, Rollenverständnis und Erwartungen formuliert.
Und genau daran muss sich die Moderation messen lassen.

Ein genauer Blick auf Punkt 7 der Hausordnung zeigt zudem:

Dort werden keine Aufgaben der Moderation beschrieben, sondern deren Befugnisse.

- Beiträge ändern, löschen oder ausblenden- Nutzer sperren- Hausrecht ausüben- sich aus inhaltlichen Debatten heraushalten

Das ist ein Regelwerk zur Kontrolle des Rahmens – nicht zur Gestaltung von Kommunikation.

Oder anders gesagt:


Punkt 7 beschreibt, was Moderation darf – aber nicht, was sie soll.Umso relevanter sind frühere Aussagen der Moderation selbst.

In Beiträgen vom 26.03.2025 und 27.03.2025 wurde von Moderation-2 deutlich ein anderes Rollenverständnis formuliert:

- Zusammenarbeit innerhalb der Moderation

- Abstimmung mit der BeNe-AG

- Darstellung von Qualifikationen

und vor allem die Funktion als Bindeglied zwischen Betroffenen und Gremien

Weiterhin gilt noch die Aussage der BeNe-AG auf den „offenen Brief“ der Nutzer*innen:„Es geht um den Austausch von betroffenen Menschen über für sie wichtige Inhalte.
 Sofern sie innerhalb des Beteiligungsforums Sexualisierte Gewalt in der EKD bearbeitet werden können, tragen wir die Punkte in die Diskussionen mit ein und besprechen sie, um zu Lösungen zu kommen.“

Das ist ein aktives, vermittelndes Rollenverständnis.

Und da hierzu keine Änderungen kommuniziert wurden, gilt:Das ist weiterhin der Maßstab.

Genau an diesem Maßstab gemessen bleibt die aktuelle Praxis hinter den eigenen Ansprüchen zurück.

Denn:

  • Die Fragen wurden bisher nicht sichtbar weitergetragen
  • Es gibt keine Rückmeldung zu einer inhaltlichen Bearbeitung
  • Eine Vermittlungsfunktion ist nicht erkennbar

Stattdessen erfolgt der Rückzug auf eine formale Hausordnung, die genau diese inhaltliche Rolle ausdrücklich ausklammert.Die Irritation liegt also nicht darin, dass Moderation auf Regeln verweist.

Sondern darin, dass sie sich auf eine Regel zurückzieht, die ihr eigenes früheres Rollenverständnis unterläuft.


 
Veröffentlicht : 20.04.2026 4:59
(@walter)
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@steppenwolf

Guten Morgen Steppenwolf,

Ist das nicht so gewollt von der Diakonie und EKD? ....einige Selbstdarsteller, die als Alibi funktionieren, die anscheinend den Bezug zu den Betroffenen vollkommen abgebrochen haben, seit Jahren wird beschlossen, dass nichts passiert. In der Aufarbeitung nach zig Gutachten seit 2015, bei Anerkennungsleistungen, Schweigen und Stillstand, kein Prodest des Befo.

Das Befo im gemeinsamen Schweigen

 

 


 
Veröffentlicht : 20.04.2026 5:54
Steppenwolf hat reagiert
(@steppenwolf)
Beiträge: 40
 
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Gute Morgen @walter

Du hast sehr berechtigte Anmerkungen – denn gerade der Begriff „Alibi“ kommt nicht von außen, sondern wurde von der ehemaligen Sprecherin der Betroffenen im BeFo selbst als Rücktrittsgrund benannt. Das war ein starkes Signal, das bisherige Kritikpunkte bestätigt hat.

 

Aber darum geht es mir hier gar nicht in erster Linie. Es geht um die BeNe-Moderation. Und da sehe ich zwei zentrale Punkte:

 

a) Die Grundlage der Beauftragung durch die EKD

 

Es gibt eine Ausschreibung. Darin sind Aufgaben, Rolle und Qualifikation der Moderation klar beschrieben. Und diese Ausschreibung ist nicht irgendein internes Papier, sondern die Grundlage für eine Beauftragung durch eine öffentlich (Kirchensteuer-)finanzierte Organisation.

 

Das bedeutet:

Diese Grundlagen sind nicht beliebig.

 

Man kann sie nicht im Nachgang – aus welchen Gründen auch immer – stillschweigend verändern oder uminterpretieren, ohne das transparent zu machen.

 

Und ganz ehrlich:Wenn die Moderation aktuell bei BeNe faktisch wenig bis nichts zu tun hat, dann stellt sich auch die Frage nach der Verhältnismäßigkeit.

75 Euro pro Stunde sind kein symbolischer Betrag. Das ist Geld, das auch andere Anbieter hätten verdienen können – oder gar Menschen aus der Betroffenen-Community selbst, die dieses leicht verdiente Geld sicherlich besser hätten gebrauchen können?

b) Privilegien und Vertrauen (auch Reputation)

 

Noch wichtiger ist aber ein anderer Punkt:

 

Die Moderation wurde von der BeNe-AG mit sehr weitreichenden Befugnissen (siehe Hausordnung Pkt. 7) ausgestattet. Rechte, die deutlich über das hinausgehen, was man in vielen vergleichbaren Kontexten sieht.

 

Gleichzeitig haben wir uns über die Zeit – allein anhand der Beiträge und des Auftretens – ein Bild von den Moderator*innen gemacht. Es ist vielleicht sogar so etwas wie Vertrauen entstanden.

 

Oder wie man auch sagt: Eine Reputation innerhalb der Plattform.

 

Und genau hier liegt doch das Problem:

 

Wenn sich nun – aus welchen Gründen auch immer – Rolle, Selbstverständnis oder gar die Besetzung der Moderation verändern, ohne dass das transparent kommuniziert wird, dann wird genau diese Reputation untergraben bzw. missbraucht.

 

Denn Vertrauen basiert insbesondere auf Verlässlichkeit.

 

Und wenn sich die Spielregeln im Hintergrund ändern, ohne dass es offen benannt wird, dann ist das nicht nur ein formales Problem – sondern ein strukturelles.

 

Deshalb geht es hier nicht primär um persönliche Kritik an den Moderator*innen.

 

Es geht um die Frage, ob ein System, das auf Beteiligung, Transparenz, Vertrauen und angeblich zuerst auf Betroffenensichtweise basiert, sich selbst an diese grundlegenden Maßstäbe hält.


 
Veröffentlicht : 21.04.2026 6:53
(@rainer-zufall)
Beiträge: 33
 
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@steppenwolf Liebe(r) Steppenwolf,

wie der Zufall es will, habe ich heute mal wieder bei BeNe vorbeigeschaut und deine letzten sehr lesenswerten Beiträge (und natürlich auch den Beitrag von Walter!) gelesen. Ich finde, dass du mit dem, was du schreibst, recht hast aber:

Am Ende des Tages "versickern" deine, wie auch die anderen Beiträge zu anderen Themen (z.B. von den Unbestechlichen), in den Untiefen von BeNe; meisten sogar, ohne dass irgendeine Reaktion seitens der Moderation oder des Befos (inklusiver der Gruppe der Betroffenen im Befo) erfolgt.

Ja, auf deinen Beitrag vom 19.04.26 zum Thema Moderation hat die Moderation kurz und knapp geantwortet, aber mit einer fundierten Antwort auf deine sachlich vorgetragenen Anmerkungen/Fragen hat das meiner Meinung nach nichts zu tun. Und bedenkt man dabei, dass die Moderation u.a. dafür Sorge zu tragen hat, dass hier ein respektvolles Miteinander gepflegt wird, sollte sie dann nicht mit gutem Beispiel voran gehen und die Antwort zumindest mit einer kurzen aber höflichen Anrede beginnen? (Da antwortet ja jeder KI-gestützte Chatbot freundlicher!)

Wie dem auch sei: Es ist nach meinem Empfinden immer wieder das gleiche > Wenn überhaupt eine Antwort kommt (egal ob seitens der BeNe-Moderation, der Kirche, des Befos....), dann ist diese entweder "lückenhaft" (weil eben nicht alle Fragen strukturiert und kontextbezogen beantwortet werden) oder so dermaßen allgemein gehalten, dass Mann/Frau hinterher auch nicht wirklich schlauer ist.

Sucht euch was aus, liebe Mitlesende:

  • Pauschale Antwort/Pauschalisierung: Eine Antwort, die alle Fälle über einen Kamm schert, ohne auf Details einzugehen.
  • Floskel/Phrasendrescherei: Eine nichtssagende, oberflächliche Antwort, die oft höflich, aber inhaltlich leer ist.
  • Ausweichende Antwort: Wird oft genutzt, um einer konkreten Aussage zu entgehen, typisch für politische Kommunikation.
  • Diplomatische Antwort: Eine Antwort, die zwar höflich ist, aber keine klare Position bezieht, um niemanden zu verärgern.
  • Abstrakte Antwort: Eine Antwort, die sich auf einer sehr allgemeinen Ebene bewegt, ohne auf den konkreten Einzelfall einzugehen.
  • Flüchtige Antwort: Eine schnell dahingesagte Antwort, die nicht tief in das Thema einsteigt.

Und an der Stelle greife ich deinen Hinweis aus deinem heutigen Beitrag, bezüglich der Bezahlung der Moderation, gerne auch noch mal auf: 75 Euro pro Stunde sind kein symbolischer Beitrag!

Was ich persönlich an dieser Form des (Nicht-)Austausches hier auf BeNe wirklich "unterhaltsam" finde ist, dass die Verantwortlichen (die, die die Plattform konzipiert haben und die, die sie seitens der dafür zuständigen AG bis heute betreuen und auch die Moderation) dieser Vernetzungsplattform damit einen Bärendienst erweisen, bzw. sie ad absurdum führen und als "leuchtendes Vorbild", wie man es besser nicht macht, fungieren. Mehr Absurdität und Unprofessionalität geht nicht (meine Meinung!).

Ich meine, wir allen konnten (ob wir wollten oder nicht) seit der Inbetriebnahme dieser Vernetzungsplattform ihrem "Untergang auf Raten" zusehen. Eigentlich ist diese Plattform schon lange "abgesoffen", und wären da nicht ab und zu doch noch ein paar unerschütterliche Betroffene, die mit ihren sachlichen und engagierten Beiträgen diese Plattform vor dem kompletten "Abtauchen in die Versenkung der Fehlkonzeptionen und Fehlinvestition" bewahren, dann würde sich bald kein Mensch mehr daran erinnern, dass es diese VERNETZUNGS-Plattform jemals gegeben hat! Aber, anstatt diesen Strohhalm zu ergreifen und wirklich in den Austausch mit Betroffenen zu gehen (wir erinnern uns: diese Vernetzungsplattform ist auch Teil des Befo-Beteiligungskonzepts!!!), wird sich "tot gestellt" und berechtigte Fragen und Anregungen werden gar nicht beantwortet oder in einer Art und Weise, die an Oberflächlichkeit, Ausweichen und nichtssagenden Floskeln nicht zu überbieten ist.

Wenn es nicht sooo traurig wäre, dann könnte man sich darüber kaputt lachen!


 
Veröffentlicht : 21.04.2026 9:10
Steppenwolf hat reagiert
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