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AG BeNe

[Angepinnt] Fragen und Anregungen zu BeNe

722 Beiträge
31 Benutzer
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Jeanne V.
(@jeanne-v)
Beiträge: 556
 
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Man brauchte nur KI zu befragen, was von dieser Plattform und den EKD Inhalten und sogenannten womöglich Alibi Pseudo Beteiligungsforen zu halten wäre?

Alles wunderbar durchdacht und dokumentiert?

Unglaublich, manche werden dafür auch noch durch EKD Gelder finanziert? (Weiterhin Effizienz nicht hinterfragt?)

Zumindest können sich die (ehemals) Aktiven hier für die Dokumentation des womöglichen Scheiterns und Versagens und der Resistenz und Ignoranz womöglich von Seiten der EKD und neuerdings auch Diakonie auf die Schulter klopfen...

Ziel bliebe weiterhin Spaltung und Zerschlagung zielorientierter unabhängiger Betroffenen Arbeit und sinnvoller Unterstützung unter Verbreitung verwässernder Narrative? Unter der Präambel: bloss keine adäquaten Entschädigungszahlungen?


 
Veröffentlicht : 21.04.2026 16:00
(@steppenwolf)
Beiträge: 40
 
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Hallo @jeanne-v

 

es ist schon erstaunlich, dass hier so gar nichts an Antworten aus dem BeFo etc. kommt, aber ich habe mir sagen lassen, dass die Beiträge hier doch noch immer gelesen und beachtet werden.

Ich greife deshalb mal Ihren Vorschlag für eine Studie zum Aufstieg und Niedergang der Vernetzungsplattform BeNe auf.

 

Vielleicht nimmt sich irgendwann, irgendein Lehrstuhl oder eine URAK dem Thema an, denn Untersuchungs-Material und sogar externe Belege gäbe es wahrlich genug.

 

 

Als Anregung hier schon mal ein Titel und eine mögliche Einleitung.

 

 

Titel:Beteiligung unter Kuratel: BeNe als Beispiel für die Transformation partizipativer Plattformen in kontrollierte, technisch defizitäre und moderativ überformte Räume

Digitale Beteiligungsplattformen gelten gemeinhin als zentrale Instrumente moderner Governance: Sie versprechen niedrigschwelligen Zugang, transparente Aushandlungsprozesse und eine Stärkung marginalisierter Stimmen.

 

Insbesondere in sensiblen Kontexten – etwa der Aufarbeitung institutionellen Unrechts – wird ihnen eine Schlüsselrolle zugeschrieben. Umso gravierender sind die Folgen, wenn diese Versprechen nicht nur unerfüllt bleiben, sondern strukturell konterkariert werden.

Die Plattform BeNe bietet hierfür ein instruktives Beispiel. Was als Raum für Austausch, Mitsprache und kollektive Artikulation konzipiert wurde, entwickelt sich bei näherer Betrachtung zu einem System, in dem Beteiligung nicht gefördert, sondern eingehegt wird. Technische Defizite, eine intransparente und weitreichend privilegierte Moderationspraxis sowie eine auffallend nutzerunfreundliche Gestaltung verdichten sich zu einer Struktur, die weniger an offene Partizipation erinnert als an kontrollierte Kommunikation unter Vorbehalt.

Im Zentrum der Analyse steht daher nicht das Scheitern einzelner Elemente, sondern ein grundlegender Befund: die Transformation einer partizipativen Plattform in einen Raum, in dem Beteiligung formal ermöglicht, faktisch jedoch limitiert wird.

BeNe erscheint damit nicht als Ausreißer, sondern als symptomatischer Fall für eine Entwicklung, in der Partizipation zur administrierten Größe wird – gesteuert, gefiltert und letztlich entleert.

Die Betrachtung in dieser Studie geht auf Anregung von Betroffenen der Frage nach, wie es zu dieser Verschiebung kommen konnte – und welche strukturellen, technischen und organisatorischen Faktoren dazu beitragen, dass aus einem Beteiligungsversprechen ein System kontrollierter Mitwirkung entstand.


 
Veröffentlicht : 22.04.2026 5:27
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