Guten Tag,
herzlich willkommen im Betroffenen-Netzwerk BeNe.
Dieses Netzwerk beschäftigt sich mit dem sensiblen Thema sexualisierte Gewalt. Zu eurem Schutz lassen wir BeNe durch eine Moderation begleiten. Dies kann leider nicht 24/7 geleistet werden.
Seit Oktober 2025 gilt die neue Hausordnung (letzte Änderung November 2025)
Sicherheitshinweis: In den öffentlichen Foren sind die Beiträge für alle Besucher*innen von BeNe sichtbar. Gehen Sie daher bitte sensibel mit Ihren Daten um. Bitte lesen Sie dazu auch den Bereich "Datenschutz", den Sie ganz unten auf der Website finden.
Wir empfehlen, einen anonymisierten Account zu erstellen, da über die Suchfunktion bereits mit wenigen Buchstaben Namen gefunden werden können.
Hinweis: Ab dem 01. Mai 2025 gelten folgende Moderationszeiten.
Mo-Fr.: 07:00 - 09:00 Uhr (40 Min)
Sa-So.: 09:30 - 11:00 Uhr (40 Min)
Mo-So.: 18:00 - 20:00 Uhr (40 Min)
Feiertage: 09:30 - 11:00 Uhr (40Min)
Wir wünschen einen guten, informativen und sicheren Austausch.
AG BeNe
"Die Moderation sperrt oder löscht nicht anlasslos Beiträge. Es geht eine Meldung des Beitrags und eine Aufforderung ihn inhaltlich zu ändern voraus."
Ich hatte nichts davon geschrieben, dass die Moderation anlasslos löscht. Sondern dass ein Nutzer oder eine Nutzerin mein Post gemeldet hat; so stand es unter meinem Post zur nicht funktionierenden Schlagwortsuche. Das ist natürlich höchst irritierend, da andere Nutzer*innen über Stunden lang denken mussten, dass ich problematische Dinge schreibe.
Wenn sowas fehlerhaft passiert, ist das natürlich richtig schlimm für den, der sowas erlebt. Es diffamiert ohne einen Anlass.
@moderation-2 Guten Morgen. Warum kann eine Funktion nicht abgeschaltet oder deaktiviert werden wenn sie ohne Nutzen ist? Und warum wird dann nicht an einer anderen stelle darauf hingewiesen das die Funktion ohne Nutzen ist? So fürht das doch nur zur Verunsicherung der Nutzer die die Funktion nutzen wollen.
Hallo, vielen Dank für die Rückmeldung. Das ist natürlich sehr schade und den zusätzlichen Hinweis per E-Mail an mich, dass dies aus finanziellen Gründen nicht möglich sei, verstehe ich nicht. Denn, so habe ich zumindest verstanden, handelt es sich um einen Fehler, den der Dienstleister, die Programmierer von BeNe zu verantworten haben. Oder nicht? Demnach wäre es kein finanzielles Problem auf der Seite von Kirche?
Ich würde zumindest irgendwie neben der Schlagwortsuche einen Hinweis geben, dass sie nicht fkt.
Hallo Pimpinella, leider kann die Schlagwortsuche nicht abgeschaltet oder deaktiviert werden.
@pimpinella Ist das wirklich wahr das sie die Antwort erhalten haben das die Funktion aus finanziellen Gründen nicht abgeschaltet, deaktiviert werden kann? Für mich nochmal zum besseren verständnis: da wurde eine Funktion auf dieser Seite implementiert die aber garnicht funktioniert. Wurde das vor inbetriebnahme nicht getestet?
Jetzt erst stellt sich im täglichen betrieb heraus das sie nicht funktioniert sie kann aber nicht abgeschaltet oder sogar entfernt werden, weil das zu teuer ist? Das glaube wer will. Ich nicht. Der Fehler liegt dann doch wohl eindeutig beim Entwickler des Programm und nicht bei denen die die Funktion als bestandteil der Seite in Auftrag gegeben haben oder? Und wenn die bestellte Funktion nicht funktioniert dann müsste doch der Entwickler auf seine Kosten für Abhilfe sorgen?
Ganz ehrlich ich habe mir mal vor einiger Zeit 4 zusätzliche Boxen in mein Auto einbauen lassen. Nach ausführlicher Abklärung im Vorfeld mit der fachwerkstatt war das auch kein Problem. Als ich dann einige Zeit mit dem Auto gefahren bin funktionierten 2 der 4 neuen Boxen aber nicht richtig. Ich bin also zurück zur Werkstatt gefahren und habe den Fehler beanstandet und die Werkstatt hat sich entschuldigt und den schaden natürlich auf ihre Kosten behoben. 2 Boxen mussten wieder ausgebaut werden denn damit war das System auf Dauer überlastet weil mein Auto und seine Technik schon etwas älter ist.
Und das soll hier nicht möglich sein? Ist sowas im IT-Bereich nicht üblich? Trägt hier der Auftraggeber die Verantwortung und das Risiko für die machbarkeit seines Auftrages? Müsste der It-Dienstleister nicht vorher ausführlich dazu beraten und vorallem die Funktionalität vor inbetriebnahme testen ? Frage an Heimschulekind!
Grüße und danke für ihren erhellenden beitrag
@moderation-2 Guten Morgen, was mir aufgefallen ist: In der Vergangenheit war es möglich, ein "like" wieder zurückzunehmen. Also einfach nochmal auf den Daumen hoch-Button. Dann war er wieder unausgefüllt. Es kann ja mal sein, dass man sich verlickt hat. Plötzlich geht dies nicht mehr. Jedenfalls bei mir. Können Sie das mal prüfen und ist das Absicht?
@froschkoenig Die Werkstatt hat ihren Namen nicht verdient!
Grundsätzlich hätte die Werkstatt ohne weiteres nachsehen können, für welche Leistung das eingebaute Autoradio ausgelegt ist. Ohne das vorher zu überprüfen baut man nichts ein. Trotzdem ist es auch bei einem älteren Auto oder einem leistungsschwachem Autoradio kein Problem nachträglich sogar sehr leistungsstarke Boxen einzubauen. Dazu braucht man dann einfach eine Endstufe; die lässt sich meist problemlos irgendwo hinter der Verkleidung verstecken. Wichtig, aber das weiß eine Werkstatt natürlich, die Endstufe muss zwingend mit Kabeln mit ausreichendem Querschnitt mit Strom versorgt werden; ansonsten herrscht Brandgefahr.
Viel Erfolg!
Guten Morgen @pimpinella Ich habe gerade die "Daumenfunktion" bei einem Post getestet und es funktioniert, dass ich ihn auch wieder zurücknehmen kann. Können Sie es noch einmal testen? Herzlichen Dank
@moderation-1 danke für Ihre Antwort. Ich habe nochmal gestestet. Jetzt ging es. Aber erst nach 3 maligem Versuch und Warten dazwischen. Ich glaube es ist das gleiche Problem wie mit dem Losschicken von Nachrichten, das es seit einiger Zeit gibt. Da entsteht dann eine Zeitverzögerung, die so irritiert, dass man mehrmals klickt und dann kommt eine Meldung, dass man nicht zu viele Nachrichten in einer bestimmten Zeit schicken kann.
Insofern, ok. Es fkt, wenn auch nicht wie gewohnt
@pimpinella Danke für den Hinweis. Wir werden das beobachten. Das Versenden von Nachrichten funktioniert bei uns aktuell gut wenn ich es teste. Aber evtl. variiert das auch. Sollte das bei Ihnen weiterhin mit Verzögerungen verbunden sein, lassen Sie es uns gern wissen.
@heimschulekind Vielen Dank für ihre freundliche und bestärkende Antwort und für ihre vielen sehr erbaulichen und informativen beiträge die ich immer mit großem Interesse lese. Leider scheint der öffentliche Austausch hier immer spärlicher zu werden. Ich hatte mir ehrlich gesagt mehr davon versprochen aber auch ich bin mittlerweile verunsichert was den gebrauch der Plattform anbelangt und kann gut verstehen das sich hier nicht mehr Menschen beteiligen.
Viele Grüße.
BeNe: Versprochen „Aktuelles“ – geliefert Stillstand
Die Plattform BeNe – das BetroffenenNetzwerk wurde mit großen Erwartungen gestartet.
Betroffene sexualisierter Gewalt sollten hier Information, Austausch und Orientierung finden.
In verschiedenen Konzeptpapieren – unter anderem auch im Zusammenhang mit den Unabhängigen Regionalen Aufarbeitungskommissionen (URAK) – wurde BeNe sogar als DIE zentrale Vernetzungsplattform beschrieben.
Wer heute auf die Seiten schaut, liest diese Versprechen immer noch.
Die Realität sieht leider anders aus.
Aktuelles – nur nicht aktuell
Ein Blick in die allgemeinen Info-Seiten zeigt das Problem sofort:
- Aktuelles: Der Pressespiegel ist nun 4 Wochen alt.
- Unterstützungsangebote: Ansprechpartner der Anerkennungskommissionen bei den Verbünden sind teilweise nicht mehr aktuell.
- Und zur operativen Umsetzung der neuen Anerkennungsrichtlinie, die für viele Betroffene existenziell ist, findet sich kein Überblick, keine Einordnung, keine Hilfe. Nur die Pressemitteilung der EKD vom 5.1.2026.
Dabei wäre genau das doch der eigentliche Zweck der Plattform.
Stattdessen bleibt Betroffenen weiterhin nur das, was sie seit Jahren tun müssen:Informationen mühsam zusammensuchen.
Aus:
- Diversen Facebook-Beiträgen
- Gleichlautende Pressemitteilungen
- Webseiten einzelner Landeskirchen
- Diakonie-Web-Seiten
- oder schlicht Hören und Sagen
Eine Plattform, die Orientierung schaffen sollte, produziert so vor allem eines: neue Intransparenz.
Austausch – aber bitte ohne Gespräch
Noch deutlicher wird das Problem beim Thema Austausch.
In ihrer Antwort auf einen offenen Brief enttäuschter Nutzer*innen erklärt die AG BeNe, wie die Plattform gedacht ist:
-
Sie versteht sich als Ermöglicherin, nicht als Diskussionspartner.
-
Dialog mit kirchlichen Verantwortlichen ist nicht vorgesehen.
Kurz gesagt:Betroffene dürfen sich gerne austauschen – aber bloß nicht mit denen, die Entscheidungen treffen oder relevante Informationen liefern könnten.
Fragen ohne Antworten
Das zeigt sich auch ganz konkret:
Fragen von Nutzer*innen – etwa zum Gaststatus im erweiterten Beteiligungsforum (mBeFo) – bleiben unbeantwortet oder werden nicht einmal sichtbar zur Kenntnis genommen.
Gerade solche Fragen wären jedoch zentral für Betroffene, die verstehen wollen, wie Beteiligung tatsächlich funktioniert. Oder die am Wochenende noch motiviert zum BeFo-Casting fahren.
Wenn aber selbst grundlegende Informationen zu Beteiligungsstrukturen nicht erklärt werden, wird aus einer Vernetzungsplattform schnell ein Ort der Ratlosigkeit.
Schweigen als Konzept
Die AG BeNe begründet ihre Zurückhaltung auch damit, dass einige Mitglieder im Austausch verletzt worden seien und pauschal mit Institutionen gleichgesetzt wurden.
Das ist nachvollziehbar.
Aber die Konsequenz daraus ist bemerkenswert:Weniger Austausch. Weniger Präsenz. Weniger Dialog.
Gerade auf einer Plattform, die Vernetzung und Austausch verspricht.
600.000 Euro – und trotzdem keine Orientierung
Für Aufbau und Betrieb von BeNe hat die EKD über 600.000 Euro ausgegeben – und investiert wohl weiterhin Geld in den Betrieb der Plattform!?
Angesichts der aktuellen Situation stellt sich eine naheliegende Frage:
Wie kann eine Plattform, die als zentrale Vernetzungsstelle für Betroffene angekündigt wurde, gleichzeitig
- keine aktuellen Informationen bereitstellen,
- keine offenen Fragen beantworten,
- und keinen Dialog mit Verantwortlichen ermöglichen?
Die eigentliche Frage
Am Ende bleibt eine einfache Frage:
Wenn
- Informationen nicht aktuell sind,
- zentrale Entwicklungen nicht erklärt werden,
- Austausch mit Verantwortlichen gar nicht vorgesehen ist,
- und sich immer mehr Nutzer und Nutzerinnen enttäuscht und frustriert abwenden
dann bleibt vor allem eines übrig:
Eine Plattform, die Betroffenen einen Raum gibt – aber kaum Antworten.
Für ein Projekt, das mit großen Versprechen gestartet ist, ist das am Ende meiner Meinung nach ein erstaunlich kleines Ergebnis.
Es ist immer wieder interessant, wie die Betroffenen im Befo mit Betroffenen umgehen, Null Informationen, keine Antworten auf Mails, angeblich sprechen und bringen sich für Betroffene ein....oder ist das ein Missverständnis??? Ist nur der Eigennutz das Maß der Dinge? Interessanterweise gibt es ein Interview mit einer URAK Geschäftsführerin in Württemberg " die Betroffenenvertreter sollen nur der URAK zuarbeiten, aber nicht die Interessen der Betroffenen vertreten!!!
Hallo @walter
Ich verstehe deinen Frust und auch den von vielen Nutzer*innen, die sich bereits bitter enttäuscht zurückgezogen haben.
Ich persönlich erwarte nicht, dass hier auf jeden einzelnen Beitrag seitens der Betroffenen im BeFo geantwortet wird. Nein, wirklich nicht.
Aber was wirklich schwer nachvollziehbar ist:
Wenn Betroffene aus dem BeFo nachweislich in der Lage sind auf Facebook, Instagram oder anderen Web-Seiten aktiv zu informieren, dann sollten die allgemeinen und relevanten Informationen auch hier auf BeNe für ALLE Betroffenen leicht verständlich bereitgestellt werden!
Also gerade für diejenigen, die sich bewusst auf diese Plattform verlassen, weil sie euphorisch als DIE zentrale Vernetzungsstelle angekündigt wurde.
Auf der EKD-Seite zum BeFo heißt es dazu noch immer vielversprechend:
„Teilen Sie uns Ihre Bedürfnisse mit, sprechen Sie mit uns über Missstände, aber auch über Fortschritte … stellen Sie Fragen … Wir freuen uns über Ihren Kontakt …“
Genau das Gewünschte passiert doch hier – nur fehlt jegliche Rückkopplung.
Es geht nicht um tägliche Dauerkommunikation, sondern um etwas Grundlegendes:
Transparenz und nachvollziehbare Information – für ALLE, nicht nur für die, die aufwändig andere Kanäle verfolgen oder zufällig jemanden kennen, der mehr weiß.
P.S.: Noch ein wichtiger Hinweis für einige Betroffenenvertreter*innen sowie Social-Media-Verantwortliche in Kirche und Diakonie:
Allein im 4. Quartal 2024 wurden laut Statista auf Meta-Plattformen massive Mengen an problematischen Inhalten entdeckt und entfernt:
- Facebook: ca. 6,2 Millionen Fälle sexueller Ausbeutung von Kindern
- Instagram: rund 946.000 Fälle
Wichtig: Das sind nur die erkannten und gelöschten Inhalte. Die tatsächliche Zahl dürfte deutlich höher liegen.
Einordnung:
Das zeigt klar: Offene soziale Netzwerke sind keine geschützten Räume für sensible Themen wie sexualisierte Gewalt. Wir reden nicht über das Darknet, sondern frei zugängliche Produkte wie Facebook oder Instagram.
Die möglichen Risiken (z.B. Kontakt mit Tätern, fehlender Schutz etc.),sind nicht nur subjektive Wahrnehmung, sondern Gegenstand internationaler Gerichtsverfahren gegen Meta.
Und genau diese Risiken zu vermeiden war und ist immer noch ein valider Grund für die kostenintensive Entwicklung der Plattform BeNe.
Denn für Betroffene braucht es:
- geschützte Zugänge
- verlässliche Moderation
- datensensible Kommunikation
- und einen Raum, der nicht von außen einsehbar oder leicht missbrauchbar ist.
Aber:
Dieser Anspruch wird nur dann nachhaltig eingelöst, wenn eine solche Plattform auch aktuell informiert und echten Austausch ermöglicht.
Moderation im BeNe: Vermittler oder stille Mitleser?
Im Beteiligungsnetzwerk BeNe wird viel von Austausch, Dialog und Transparenz gesprochen. Die Realität sieht derzeit jedoch anders aus: Zentrale, sachlich formulierte Fragen und Anregungen jeglicher Art stehen seit Wochen unbeantwortet im Raum.
Und damit drängt sich eine weitere grundlegende Frage auf:
A) Wo ist eigentlich die Moderation?Aufgabe der Moderation – nur formal oder auch inhaltlich?
Nach dem eigenen Anspruch soll BeNe ein Ort sein, an dem Fragen gestellt, Diskussionen geführt und Perspektiven sichtbar gemacht werden. Moderation bedeutet in diesem Kontext mehr als nur Beiträge freizuschalten oder technische Abläufe zu begleiten.Moderation heißt auch:
- Themen aufzugreifen
- Diskussionen zu strukturieren
- und vor allem: inhaltliche Fragen weiterzutragen und auf Antworten hinzuwirken
Genau das passiert aktuell nicht!
Wenn zentrale Fragen aus der Betroffenen-Community weder aufgegriffen noch sichtbar in die zuständigen Gremien gespiegelt werden, entsteht der Eindruck, dass Moderation sich auf eine rein administrative Rolle zurückgezogen hat!
Oder zugespitzt: Vom aktiven Vermittler zum stillen Mitleser.Ein Blick in die ursprüngliche Ausschreibung
Besonders irritierend wird das Ganze, wenn man sich die ursprüngliche Ausschreibung zur Rolle der Moderation anschaut.
Dort ist ausdrücklich die Rede von:
- der Förderung von Austausch und Kommunikation im Netzwerksowie
- der Unterstützung transparenter und dialogorientierter Prozesse
Das sind keine unverbindlichen Floskeln, sondern klare Erwartungen an die Rolle der Moderation.
Doch wenn zentrale Fragen schlicht im Raum stehen bleiben, ohne dass eine erkennbare Vermittlung oder Weiterleitung erfolgt, stellt sich die berechtigte Frage:
B) Werden diese Aufgaben aktuell überhaupt noch erfüllt?C) Und wie aktuell ist die Moderation selbst noch legitimiert?
Hinzu kommt ein weiterer Punkt, der bislang kaum thematisiert wird:Die Moderationsrolle war laut Ausschreibung zeitlich befristet – zunächst auf zwei Jahre.
Diese Frist dürfte inzwischen abgelaufen sein bzw. ablaufen.
Damit stellen sich ebenso einfache wie grundlegende Fragen:
C1) Wurde die Beauftragung verlängert?C2) Gab es eine Beurteilung der bisherigen Arbeit?C3) Oder gar eine neue Ausschreibung seitens der EKD?
Denn wenn eine zentrale Funktion im Beteiligungsprozess tätig ist, ohne dass ihre Mandatierung transparent nachvollziehbar ist, entsteht ein zusätzliches Problem – jenseits der inhaltlichen Fragen.Wenn Vermittlung ausbleibt, leidet das gesamte System
Die Moderation war/ist kein Beiwerk. Sie ist ein zentrales Element des Beteiligungsprozesses.
Wenn sie ihre vermittelnde Funktion nicht sichtbar wahrnimmt, hat das direkte Auswirkungen:
- Fragen bleiben unbeantwortet!
- Diskussionen laufen ins Leere!
- Vertrauen wird weiter beschädigt (sofern es noch ein Funken davon gibt)!
Und genau das lässt sich aktuell auch hier beobachten.Die eigentliche FrageEs geht hier nicht um persönliche Kritik an einzelnen Personen im Moderationsteam.
Es geht um Strukturen und die praktische Umsetzung!
Und um die berechtigte Erwartung, dass ein System, das sich selbst Transparenz und Beteiligung auf die Fahnen schreibt, diese Prinzipien auch in der eigenen Praxis einlöst.
Die offene Frage lautet daher:
D) Ist die Moderation im BeNe noch das, was sie laut Konzept sein soll – oder wirklich nur noch eine formale Hülle ohne echte Vermittlungsfunktion?Vielleicht beantwortet die Moderation diese - als Aufzählung markierten - Fragen ?
So wie früher!
@steppenwolf Die Aufgaben der Moderation finden Sie in der überarbeiteten Version der Hausordnung unter Punkt 7.