Guten Tag,
herzlich willkommen im Betroffenen-Netzwerk BeNe.
Dieses Netzwerk beschäftigt sich mit dem sensiblen Thema sexualisierte Gewalt. Zu eurem Schutz lassen wir BeNe durch eine Moderation begleiten. Dies kann leider nicht 24/7 geleistet werden.
Seit Oktober 2025 gilt die neue Hausordnung (letzte Änderung November 2025)
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Mo-So.: 18:00 - 20:00 Uhr (40 Min)
Feiertage: 09:30 - 11:00 Uhr (40Min)
Wir wünschen einen guten, informativen und sicheren Austausch.
AG BeNe
@froschkoenig Die Werkstatt hat ihren Namen nicht verdient!
Grundsätzlich hätte die Werkstatt ohne weiteres nachsehen können, für welche Leistung das eingebaute Autoradio ausgelegt ist. Ohne das vorher zu überprüfen baut man nichts ein. Trotzdem ist es auch bei einem älteren Auto oder einem leistungsschwachem Autoradio kein Problem nachträglich sogar sehr leistungsstarke Boxen einzubauen. Dazu braucht man dann einfach eine Endstufe; die lässt sich meist problemlos irgendwo hinter der Verkleidung verstecken. Wichtig, aber das weiß eine Werkstatt natürlich, die Endstufe muss zwingend mit Kabeln mit ausreichendem Querschnitt mit Strom versorgt werden; ansonsten herrscht Brandgefahr.
Viel Erfolg!
Hallo froschkoenig
Und das soll hier nicht möglich sein? Ist sowas im IT-Bereich nicht üblich? Trägt hier der Auftraggeber die Verantwortung und das Risiko für die machbarkeit seines Auftrages? Müsste der It-Dienstleister nicht vorher ausführlich dazu beraten und vorallem die Funktionalität vor inbetriebnahme testen ? Frage an Heimschulekind!
Alle Ihre Fragen kann ich generell mit "Ja" beantworten.
Meine Meinung
Müssten sich die Verantwortlichen in der AG und der Fachstelle(!) der EKD nicht schämen, dass nun ein - nach eigenen Aussagen - älterer und nicht IT affiner Herr spontan genau solche Fragen stellt?
Deshalb Danke, dass Sie hier diese Beispiele und Fragen aufführen, die durchaus von den Verantwortlichen zu beantworten wären.
Und Kirchens verfügt ja laut Aussage der Vorsitzenden über viele fleissige Juristen, die das dann auch in entsprechende Verträge und Regresse einfliessen lassen könnten.
Guten Morgen @pimpinella Ich habe gerade die "Daumenfunktion" bei einem Post getestet und es funktioniert, dass ich ihn auch wieder zurücknehmen kann. Können Sie es noch einmal testen? Herzlichen Dank
@moderation-1 danke für Ihre Antwort. Ich habe nochmal gestestet. Jetzt ging es. Aber erst nach 3 maligem Versuch und Warten dazwischen. Ich glaube es ist das gleiche Problem wie mit dem Losschicken von Nachrichten, das es seit einiger Zeit gibt. Da entsteht dann eine Zeitverzögerung, die so irritiert, dass man mehrmals klickt und dann kommt eine Meldung, dass man nicht zu viele Nachrichten in einer bestimmten Zeit schicken kann.
Insofern, ok. Es fkt, wenn auch nicht wie gewohnt
@pimpinella Danke für den Hinweis. Wir werden das beobachten. Das Versenden von Nachrichten funktioniert bei uns aktuell gut wenn ich es teste. Aber evtl. variiert das auch. Sollte das bei Ihnen weiterhin mit Verzögerungen verbunden sein, lassen Sie es uns gern wissen.
@heimschulekind Vielen Dank für ihre freundliche und bestärkende Antwort und für ihre vielen sehr erbaulichen und informativen beiträge die ich immer mit großem Interesse lese. Leider scheint der öffentliche Austausch hier immer spärlicher zu werden. Ich hatte mir ehrlich gesagt mehr davon versprochen aber auch ich bin mittlerweile verunsichert was den gebrauch der Plattform anbelangt und kann gut verstehen das sich hier nicht mehr Menschen beteiligen.
Viele Grüße.
BeNe: Versprochen „Aktuelles“ – geliefert Stillstand
Die Plattform BeNe – das BetroffenenNetzwerk wurde mit großen Erwartungen gestartet.
Betroffene sexualisierter Gewalt sollten hier Information, Austausch und Orientierung finden.
In verschiedenen Konzeptpapieren – unter anderem auch im Zusammenhang mit den Unabhängigen Regionalen Aufarbeitungskommissionen (URAK) – wurde BeNe sogar als DIE zentrale Vernetzungsplattform beschrieben.
Wer heute auf die Seiten schaut, liest diese Versprechen immer noch.
Die Realität sieht leider anders aus.
Aktuelles – nur nicht aktuell
Ein Blick in die allgemeinen Info-Seiten zeigt das Problem sofort:
- Aktuelles: Der Pressespiegel ist nun 4 Wochen alt.
- Unterstützungsangebote: Ansprechpartner der Anerkennungskommissionen bei den Verbünden sind teilweise nicht mehr aktuell.
- Und zur operativen Umsetzung der neuen Anerkennungsrichtlinie, die für viele Betroffene existenziell ist, findet sich kein Überblick, keine Einordnung, keine Hilfe. Nur die Pressemitteilung der EKD vom 5.1.2026.
Dabei wäre genau das doch der eigentliche Zweck der Plattform.
Stattdessen bleibt Betroffenen weiterhin nur das, was sie seit Jahren tun müssen:Informationen mühsam zusammensuchen.
Aus:
- Diversen Facebook-Beiträgen
- Gleichlautende Pressemitteilungen
- Webseiten einzelner Landeskirchen
- Diakonie-Web-Seiten
- oder schlicht Hören und Sagen
Eine Plattform, die Orientierung schaffen sollte, produziert so vor allem eines: neue Intransparenz.
Austausch – aber bitte ohne Gespräch
Noch deutlicher wird das Problem beim Thema Austausch.
In ihrer Antwort auf einen offenen Brief enttäuschter Nutzer*innen erklärt die AG BeNe, wie die Plattform gedacht ist:
-
Sie versteht sich als Ermöglicherin, nicht als Diskussionspartner.
-
Dialog mit kirchlichen Verantwortlichen ist nicht vorgesehen.
Kurz gesagt:Betroffene dürfen sich gerne austauschen – aber bloß nicht mit denen, die Entscheidungen treffen oder relevante Informationen liefern könnten.
Fragen ohne Antworten
Das zeigt sich auch ganz konkret:
Fragen von Nutzer*innen – etwa zum Gaststatus im erweiterten Beteiligungsforum (mBeFo) – bleiben unbeantwortet oder werden nicht einmal sichtbar zur Kenntnis genommen.
Gerade solche Fragen wären jedoch zentral für Betroffene, die verstehen wollen, wie Beteiligung tatsächlich funktioniert. Oder die am Wochenende noch motiviert zum BeFo-Casting fahren.
Wenn aber selbst grundlegende Informationen zu Beteiligungsstrukturen nicht erklärt werden, wird aus einer Vernetzungsplattform schnell ein Ort der Ratlosigkeit.
Schweigen als Konzept
Die AG BeNe begründet ihre Zurückhaltung auch damit, dass einige Mitglieder im Austausch verletzt worden seien und pauschal mit Institutionen gleichgesetzt wurden.
Das ist nachvollziehbar.
Aber die Konsequenz daraus ist bemerkenswert:Weniger Austausch. Weniger Präsenz. Weniger Dialog.
Gerade auf einer Plattform, die Vernetzung und Austausch verspricht.
600.000 Euro – und trotzdem keine Orientierung
Für Aufbau und Betrieb von BeNe hat die EKD über 600.000 Euro ausgegeben – und investiert wohl weiterhin Geld in den Betrieb der Plattform!?
Angesichts der aktuellen Situation stellt sich eine naheliegende Frage:
Wie kann eine Plattform, die als zentrale Vernetzungsstelle für Betroffene angekündigt wurde, gleichzeitig
- keine aktuellen Informationen bereitstellen,
- keine offenen Fragen beantworten,
- und keinen Dialog mit Verantwortlichen ermöglichen?
Die eigentliche Frage
Am Ende bleibt eine einfache Frage:
Wenn
- Informationen nicht aktuell sind,
- zentrale Entwicklungen nicht erklärt werden,
- Austausch mit Verantwortlichen gar nicht vorgesehen ist,
- und sich immer mehr Nutzer und Nutzerinnen enttäuscht und frustriert abwenden
dann bleibt vor allem eines übrig:
Eine Plattform, die Betroffenen einen Raum gibt – aber kaum Antworten.
Für ein Projekt, das mit großen Versprechen gestartet ist, ist das am Ende meiner Meinung nach ein erstaunlich kleines Ergebnis.
Es ist immer wieder interessant, wie die Betroffenen im Befo mit Betroffenen umgehen, Null Informationen, keine Antworten auf Mails, angeblich sprechen und bringen sich für Betroffene ein....oder ist das ein Missverständnis??? Ist nur der Eigennutz das Maß der Dinge? Interessanterweise gibt es ein Interview mit einer URAK Geschäftsführerin in Württemberg " die Betroffenenvertreter sollen nur der URAK zuarbeiten, aber nicht die Interessen der Betroffenen vertreten!!!
Hallo @walter
Ich verstehe deinen Frust und auch den von vielen Nutzer*innen, die sich bereits bitter enttäuscht zurückgezogen haben.
Ich persönlich erwarte nicht, dass hier auf jeden einzelnen Beitrag seitens der Betroffenen im BeFo geantwortet wird. Nein, wirklich nicht.
Aber was wirklich schwer nachvollziehbar ist:
Wenn Betroffene aus dem BeFo nachweislich in der Lage sind auf Facebook, Instagram oder anderen Web-Seiten aktiv zu informieren, dann sollten die allgemeinen und relevanten Informationen auch hier auf BeNe für ALLE Betroffenen leicht verständlich bereitgestellt werden!
Also gerade für diejenigen, die sich bewusst auf diese Plattform verlassen, weil sie euphorisch als DIE zentrale Vernetzungsstelle angekündigt wurde.
Auf der EKD-Seite zum BeFo heißt es dazu noch immer vielversprechend:
„Teilen Sie uns Ihre Bedürfnisse mit, sprechen Sie mit uns über Missstände, aber auch über Fortschritte … stellen Sie Fragen … Wir freuen uns über Ihren Kontakt …“
Genau das Gewünschte passiert doch hier – nur fehlt jegliche Rückkopplung.
Es geht nicht um tägliche Dauerkommunikation, sondern um etwas Grundlegendes:
Transparenz und nachvollziehbare Information – für ALLE, nicht nur für die, die aufwändig andere Kanäle verfolgen oder zufällig jemanden kennen, der mehr weiß.
P.S.: Noch ein wichtiger Hinweis für einige Betroffenenvertreter*innen sowie Social-Media-Verantwortliche in Kirche und Diakonie:
Allein im 4. Quartal 2024 wurden laut Statista auf Meta-Plattformen massive Mengen an problematischen Inhalten entdeckt und entfernt:
- Facebook: ca. 6,2 Millionen Fälle sexueller Ausbeutung von Kindern
- Instagram: rund 946.000 Fälle
Wichtig: Das sind nur die erkannten und gelöschten Inhalte. Die tatsächliche Zahl dürfte deutlich höher liegen.
Einordnung:
Das zeigt klar: Offene soziale Netzwerke sind keine geschützten Räume für sensible Themen wie sexualisierte Gewalt. Wir reden nicht über das Darknet, sondern frei zugängliche Produkte wie Facebook oder Instagram.
Die möglichen Risiken (z.B. Kontakt mit Tätern, fehlender Schutz etc.),sind nicht nur subjektive Wahrnehmung, sondern Gegenstand internationaler Gerichtsverfahren gegen Meta.
Und genau diese Risiken zu vermeiden war und ist immer noch ein valider Grund für die kostenintensive Entwicklung der Plattform BeNe.
Denn für Betroffene braucht es:
- geschützte Zugänge
- verlässliche Moderation
- datensensible Kommunikation
- und einen Raum, der nicht von außen einsehbar oder leicht missbrauchbar ist.
Aber:
Dieser Anspruch wird nur dann nachhaltig eingelöst, wenn eine solche Plattform auch aktuell informiert und echten Austausch ermöglicht.