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Anerkennungsleistungen

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HeimschuleKind
(@heimschulekind)
Beiträge: 215
 
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In einem längeren #Eule-Beitrag "Das kann gut werden" wird über den verabschiedet Entwurf einer einheitlichen Regelung für Anerkennungsleistungen ausgiebig und im Tenor durchaus positiv berichtet.

Aber auch dieses wichtige Detail gibt Herr Greifenstein im Artikel zu bedenken:

Die Landessynoden der 20 evangelischen Landeskirchen stehen nun vor der Herausforderung, die Richtlinie in geltende Kirchenrecht zu überführen.

So sie dies erst auf ihren regulären Herbsttagungen machen wollen, muss in den Landeskirchen in enger Abstimmung mit ihren diakonischen Werken parallel an der Aufstellung der Kommissionen und ihren Geschäftsstellen gearbeitet werden: Geschäftsleitungen und Kommissionsmitglieder müssen gesucht, gefunden und geschult werden. Nicht zuletzt müssen die neuen Verbünde sich bezüglich der Antragsbewertung und Öffentlichkeitsarbeit koordinieren. Ist dies alles bis Januar 2026 zu schaffen?

Meine persönliche Meinung

Nach den Erfahrungen hier und mit dem misslungenen Start aller URAKs ist diese Frage mehr als berechtigt!

Zumal der Termin wohl nicht offiziell(?) vorgegeben wurde(?).

P.S.: Aber aller guten(!) Dinge sind ja bekanntlich Drei!

Ohne Link erstellt wegen der Freigabe!

 
Veröffentlicht : 24.03.2025 7:59
Walter hat reagiert
(@walter)
Beiträge: 69
Themenstarter
 
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@heimschulekind

Meines erachtens nur schwammige Formulieren, gegenüber den Medien,

" wir sind die Guten" was hilf es den Heimkindern, die heute teils weit über 80 sind? So ein Anerkennungverfahren, selbst wenn alles steht im Januar 2026 ,kann sich über Jahre hinziehen, wenn mehrere 100 Fälle abgearbeitet werden müssen.

 
Veröffentlicht : 24.03.2025 11:48
HeimschuleKind hat reagiert
Jeanne V.
(@jeanne-v)
Beiträge: 151
 
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Hier ein paar aktuelle Fakten: Wie immer zuerst durch Presse veröffentlicht:

https://www.br.de/nachrichten/bayern/missbrauch-bis-trauung-fuer-alle-bayerische-landessynode-tagt,UgkFLfN

Auf dieser bayerischen Synode können keine Entscheidungen bezüglich Anerkennungsleistungen getroffen werden.

Mit üblicher Verantwortungsdiffusion:

ELKB kann natürlich nicht entscheiden, da sie sich an Vorgaben der EKD halten. Und EKD wusste nicht, dass in der Regel alle Frühjahrstagungen deutschlandweit im Frühjahr stattfinden? Also war von vorne herein klar, dass im Frühjahr 2025 gar keine Entscheidung gefällt werden wird?

Heisst: auf die Herbstsynoden warten, um dann zu sagen, bis 1.1.26 können wir nicht einhalten...

Weiteres Spiel mit Menschenleben!

Wo bleibt ein Aufschrei?

Warum interveniert auch die UBSKM nicht?

Und noch eine Anmerkung: Die zugehörige Synodalpräsidentin scheint laut Evangelischem Pressedienst (ein weiterer Artikel) nicht up to date. Nur eine Feinheit? Belegt nur wieder die jahrelange Ignoranz des Themas und dass es in den Kirchenhierarchien andere Prioritäten gibt. Nein: Aufarbeitung ist immer noch nicht wichtig genug.

 
Veröffentlicht : 30.03.2025 22:42
Pimpinella, HeimschuleKind, Bienchen730 und 1 Mitglieder haben reagiert
(@walter)
Beiträge: 69
Themenstarter
 
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@jeanne-v

Du hast vollkommen Recht, der Kirche und der Diakonie ist es vollkommen egal wieviel Opfer ihrer Verbrechen noch ohne Entschädigung versterben.Das Befo Anerkennungsleistungen spricht von einem Durchbruch.Damit werden sie zu Mitätern

 
Veröffentlicht : 31.03.2025 7:23
HeimschuleKind hat reagiert
Jeanne V.
(@jeanne-v)
Beiträge: 151
 
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@walter

Best of: in Bayern steht ausgerechnet DIAKONIE im Zentrum! Dafür stehen Spendenboxen aus werbewirksam!

Das Wort Heimkinder habe ich zumindest noch nicht gefunden...

 
Veröffentlicht : 31.03.2025 7:27
Bienchen730 und HeimschuleKind haben reagiert
(@walter)
Beiträge: 69
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@jeanne-v

Ist denen doch total egal, man redet, verschiebt und wartet ab, bis es keine mehr gibt, alles im Namen Gottes und den Barmherzigen der Diakonie, die kein Geld hat, aber im letzten Jahr 1.2 Milliarden an Inflationsprämie bezahlt hat,

 
Veröffentlicht : 31.03.2025 8:22
HeimschuleKind und Bienchen730 haben reagiert
Jeanne V.
(@jeanne-v)
Beiträge: 151
 
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Bayern hat aktuell sooo viel Dreck am Stecken!!!

Auch im Jahre 2025 wird mit noch strafrechtlich relevanten Fällen Kasperle gespielt - also wissentlich mit Menschenleben!

Und nicht nur die unfähigen Pfarrers vor Ort dürfen tun und lassen was sie wollen. Kirchenleitung wäre nicht zuständig.

Jap. Belege kann ich liefern.

Eigentlich müsste morgen in dem Bericht mein Fall erwähnt werden - als abschreckendes brandaktuelles Beispiel und als Mahnmal für NULL KULTURWANDEL- die Erlaubnis habe ich ungefragter Weise erteilt.

Wahrscheinlich wird hochgejubelt. Weil sie NICHTS verstanden haben und auch NULL Handlungsbefugnis haben!

Täter- und Institutionsschutz gehen vor - aber wehe man behauptet das!

 
Veröffentlicht : 31.03.2025 17:47
Bienchen730 und Walter haben reagiert
(@walter)
Beiträge: 69
Themenstarter
 
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Für die sind wir nur Abfall, wie gerade der Bischof in Bayern auf der Synode in Augsburg...wurde gefragt warum das Thema Missbrauch kaum im Fokus steht...man kann nicht immer dasselbe Thema diskutieren, jetzt steht das Gebäudemanagement im Mittelpunkt

 
Veröffentlicht : 31.03.2025 17:47
Jeanne V.
(@jeanne-v)
Beiträge: 151
 
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@walter

Der aktuelle Landesbischof folgt seinem lügenden Vorgänger, der weiter hochgejubelt wird

und der Mission: alles andere ist wichtiger, Hauptsache es macht in der Öffentlichkeit was her!

Was sagte der Vorgänger, der weiter hochgejubelt wird?

Das Leid ist mit nichts wieder gut machbar, also wozu Anerkennungsleistungen?

Darf ich nicht sagen?

Sorry, er hat genau das unter Zeugen getan. Belege? Kann ich liefern.

 
Veröffentlicht : 31.03.2025 18:00
Frank-Werner und NinaBayern haben reagiert
NinaBayern
(@ninabayern)
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Zitat von Christian Kopp, bayerischer Landesbischof, auf der Landessynode:

"Du (…) hast nach der Gebäudebedarfsplanung gefragt, weil dir das in meinem Bericht gefehlt hat. Das ist eines meiner Lieblingsthemen, was darf alles in einen Bischofsbericht? Soll er alle Themen abräumen, die es überhaupt je, irgendwann gegeben hat? Online werde ich jetzt dafür gerügt, dass ich dem Thema sexualisierte Gewalt so wenig Aufmerksamkeit gebe. Hätte ich…ähm…ist es eine Priorität für mich, oder doch nicht? Das ist eine Priorität für mich aber wir können doch nicht…ich kann nicht jedes Thema…ähm total intensiv in jeden Bericht hineinnehmen, da bitte ich um Verständnis. Bei dir jetzt (…) kann ich sagen, äh, das Thema Gebäudebedarfsplanung wird heute noch einen großen Raum einnehmen, nämlich im Bericht des Landeskirchenrats."

In diesem Sinne, euch einen schönen Abend 🙂

 
Veröffentlicht : 31.03.2025 18:36
HeimschuleKind und Bienchen730 haben reagiert
(@walter)
Beiträge: 69
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@ninabayern

Da ist man einfach sprachlos.....die haben Verbrechen begangen....Landesbischof in Tutzing " Das waren Verbrechen an Kindern" dann sch.......er drauf

 
Veröffentlicht : 31.03.2025 19:20
(@walter)
Beiträge: 69
Themenstarter
 
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@jeanne-v

Hat mir die Diakonie Deutschland so ähnlich gesagt, wir können es nicht wieder gut machen, deswegen können wir auch keine angemessene Entschädigung bezahlen, sondern nur eine Anerkennungsleistung des Leides....und das vielleicht irgendwann!! Jedenfalls für die, die es überleben.

Aber es wird viel gebetet und gesungen auf den Synoden, in Württemberg haben sie sich über das Liedgut Gedanken gemacht.Immer im Gedanken wir sind die Guten.Aber solange Betroffe nur für sich kämpfen, wir sich nicht ändern. LEIDER

 
Veröffentlicht : 31.03.2025 19:27
Frank-Werner und HeimschuleKind haben reagiert
NinaBayern
(@ninabayern)
Beiträge: 26
 
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@walter ich möchte diesem Zitat garnicht so eine hohe Relevanz beimessen, aber mich hat es auch schockiert.

 
Veröffentlicht : 01.04.2025 10:10
(@frank-werner)
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Beiträge: 44
 
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Das Thema Anerkennungsleistungen nach neuer Richtlinie macht mich sehr wütend. Ich habe zwei Anerkennungsverfahren bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe hinter mir mit einem Bearbeitungszeitraum von jeweils 1 1/2 Jahren. Die Strukturen sind doch aus diesen Verfahren überwiegend noch vorhanden. Neubesetzungen von Mitarbeiter/innen und Kommissionsmitglieder/innen dürfte doch kein 3/4 Jahr dauern. Die Formulare für die Neuanträge könnten aus meiner Sicht doch jetzt schon bereitgestellt werden. Ich würde meinen Neuantrag auf Basis meiner vorherigen beiden Anträge ausfüllen. Ich habe mir bei diesen beiden Anträgen die Finger wundgeschrieben, alle meine Argumente liegen der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe vor, mein Neuantrag wäre entscheidungsreif und könnte aus meiner Sicht bei entsprechender Vorarbeit Anfang 2026 entschieden werden. Dies ist leider aber nur Wunschdenken von mir. Anfang 2026 wird die Flut von Neuanträgen bei den Mitarbeiter/innen, die die Anträge für die Kommissionen aufarbeiten, zu einer völligen Überforderung führen. Bei Rückfragen heißt es dann wieder, dass jeder Antrag sorgfältig geprüft werden muss und dies kostet natürlich Zeit, was letztendlich den Opfern zu gute kommen wird. Dieses Argument ist natürlich völliger "Blödsinn". Mein Fazit ist: "Sie lernen nicht aus ihren Fehlern und die leidtragenden sind wieder mal wir als Opfer.

 
Veröffentlicht : 01.04.2025 19:20
HeimschuleKind hat reagiert
(@walter)
Beiträge: 69
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@frank-werner

Oh doch...sie lernen ,

Es wird Jahre dauern....wieviele der Ü 80 leben dann noch?

 
Veröffentlicht : 01.04.2025 19:42
HeimschuleKind hat reagiert
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