Guten Tag,
herzlich willkommen im Betroffenen-Netzwerk BeNe.
Dieses Netzwerk beschäftigt sich mit dem sensiblen Thema sexualisierte Gewalt. Zu eurem Schutz möchten wir BeNe während der Öffnung durch Moderation begleiten lassen. Dies kann leider nicht 24/7 geleistet werden.
Sicherheitshinweis: In den öffentlichen Foren sind die Beiträge für alle Besucher*innen von BeNe sichtbar. Gehen Sie daher bitte sensibel mit Ihren Daten um. Bitte lesen Sie dazu auch den Bereich "Datenschutz", den Sie ganz unten auf der Website finden.
BeNe ist rund um die Uhr geöffnet und es gelten folgende Moderationszeiten:
Montag - Freitag: 40 Minuten im Zeitraum zwischen 07:45 und 09:15
Samstag - Sonntag: 40 Minuten im Zeitraum zwischen 09:30 und 11:00
Montag - Sonntag: 40 Minuten im Zeitraum zwischen 16:30 und 18:00
Wir wünschen einen guten, informativen und sicheren Austausch.
AG BeNe
Das Forum ist jetzt geöffnet.
@heimschule76
Waoh! Danke fürs Aufdecken!
Eigentlich bedeuten die Mängel allüberall auf BeNe: Finger weg!
Die Frage bleibt: welches Ziel hatte dieses Portal?
Nochmal: Warum hat die EKD nicht einfach "Aus unserer Sicht" finanziell mit unterstützt anstatt hier Geld zu verbrennen?
@heimschule76 Und genau solche Beiträge meine ich! Also ich wäre auf solche Nachfragen gar nicht gekommen und merke daran, wie naiv ich mich eigentlich hier auf diesem Portal bewege. Und je mehr Sie aufdecken oder zumindest nachfragen, um so deutlicher wird, wie unprofessionell, um nicht zu sagen stümperhaft, dieses Machwerk konzipiert und umgesetzt wurde. Es ist nicht nur ärgerlich sondern absolut erschreckend und empörend, wie fahrlässig hier mit der Datensicherheit von uns Usern umgegangen wird. Da nützen auch keine Nicknames oder Einmalemailadressen, hier geht es um etwas Grundsätzliches. Aber bei genauer Betrachtung spiegelt all das doch genau die Haltung des Befos bzw. der EKD wieder, was dieses Instrument anbelangt. Sie hatten jahrelang Zeit, etwas Professionelles und Userfreundliches auf die Beine zu stellen und raus gekommen ist DAS hier. Nicht nur, dass wir wieder und wieder vertröstet wurden (und werden, siehe die Privatforen...), je genauer man hinschaut (zugegebenermaßen mit/durch fachlichen Input anderer User!), um so mehr gravierendere Schwachstellen entdeckt man. Und ich fürchte, wir sind, was das anbelangt, noch lange nicht am Ende! Soviel zum Thema sichere Vernetzung und Austausch! Vielen Dank also an das Befo, die verantwortliche AG und die EKD.
@heimschule76 Und noch was: Nachdem, wie die EKD bzw. das Befo sich für dieses Instrument breitflächig in der Presse gefeiert hat und hat feiern lassen, sollte man das öffentlich machen! Oder vielleicht sogar eine offizielle Beschwerde bei dem dafür zuständigen Datenschutzbeauftragten einreichen. Ich bin wirklich empört!!!
Oder vielleicht sogar eine offizielle Beschwerde bei dem dafür zuständigen Datenschutzbeauftragten einreichen.
So eine offizielle Beschwerde könnte ggf. den (zeitweisen) Stop dieser Plattform bedeuten und die offiziellen Kommentare auf Facebook und Instagram, hätten wohl wieder Begriffe wie "unüberlegtes oder unvernünftiges Verhalten" zum Inhalt.
Und am Ende würde es dann doch nur der Kirche nutzen ("...wir haben uns mit BeNe so angestrengt, aber die undankbaren Betroffenen ...").
Oh nein, DIE (also IT-Diensterleister <> EKD und AG oder wer sonst noch involviert ist) sollen "in die Pötte kommen", zeitnah die bekannten und zukünftigen Lücken schliessen und endlich die versprochenen Funktionalitäten zur Vernetzung anbieten.
Tipp:
Wer sich aber beeinträchtig fühlt bzw. den Verdacht hat, dass seine personenbezogenen Daten aus dem BeNe-Umfeld bereits anlasslos genutzt werden oder wurden, sollte sich auf jedem Fall beim Datenschutzbeauftragten bzw. der Aufsicht melden.
Kontakte stehen in der Datenschutzerklärung.
Meine private Meinung zu BeNe:
Da mir keine technisch unlösbaren Probleme bekannt sind, liegt die Vermutung nah, dass die Auftraggeberin einen für die EKD (bzw. Nutzenden) eher ungünstigen Vertrag mit dem IT-Dienstleister geschlossen hat.
Ist aber für die Nutzung egal, da die EKD laut Impressum hier als Anbieter der Plattform BeNe auftritt.
„…Auftraggeberin einen für die EKD (bzw. Nutzenden) eher ungünstigen Vertrag mit dem IT-Dienstleister geschlossen hat.“
@heimschule76 Und was, wenn „EKD“ und „Nutzende“ nicht Bezeichnungen sind, die im Wesentliche die gleiche Gruppe von Menschen bezeichnen? Wenn sich die Interessen von EKD und den BeNe-Nutzer:innen antagonistisch gegenüberstehen? Wenn von Anfang an keine Privat-Chat-Räume gewollt waren? Ist es das Interesse der Kirche, dass sich Betroffene „unbeaufsichtigt“ austauschen und dann etwa konspirativ Strategien entwickeln, wie die Kirche veranlasst werden könnte, das 15.000 Limit gehen zu lassen?
Es braucht neutrale Ombudsstellen!
@jeanne-v Ja, denke ich auch.
Hallo @heimschule76, danke für die Hinweise.
Wie bereits oben erwähnt: "Als Moderation haben wir die Möglichkeit nach Wunsch der User*innen die einzelnen Posts anzupassen - was wir allerdings vermeiden wollen."Dies dient ausschließlich der Unterstützung einzelner User*innen wenn diese mit den technischen Gegebenheiten Schwierigkeiten haben und unsere Hilfe anfordern. Wir geben in diesen Fällen zunächst den Hinweis selbständig zu versuchen, den Post anzupassen, um nicht eingreifen zu müssen.Zur Transparenz steht unter jedem Post, wer diesen angepasst hat und wann dieser Post angepasst wurde. Dies ist bisher noch nicht vorgekommen - es sei denn die Moderation hat ihre eigenen Posts angepasst. Grüße, Moderation 1
@moderation-1 Hallo
Ich bin anderer Meinung und auch wenn eine augenscheinliche gute Absicht dahinter steckt, dann birgt dies beschriebene Verfahren ein massives Risiko, sowohl für Nutzende als auch für Sie als Moderation.
Warum?
Wenn man mit Ihnen wegen technischer Probleme bei BeNe kommunizieren möchte, gibt es aktuell den Weg über BeNe selbst (das macht dann wenig Sinn) oder aber via eMail.
Woran würden Sie jetzt festmachen, dass eine Mail mit einem Änderungswunsch von genau der Person kommt, die auch den betreffenden Beitrag in BeNe geschrieben hat?
Was würde passieren, wenn Sie dann - im guten Glauben - auf eine gefälschte Mailadresse hereinfallen und als Ergebnis einen Beitrag zum Nachteil des ursprünglichen Verfassers ändern?
Also vermeidbare Risiken auf beiden Seiten.
Und wie soll so eine Unterstützung in einem privaten Forum aussehen? Ich hatte verstanden, dass die Moderation in privaten Foren überhaupt keinen Zugriff haben wird?
Fazit:
Es gibt in der Praxis bessere Wege, Nutzende bei technischen Problemen zu unterstützen, wobei dabei noch eine explizite und nachvollziehbare Zustimmung erfolgt, z. B. bei einer Bildschirmübernahme.
>> Wie Sie ja selbst schreiben, ist der konstruierte Anwendungsfall ja noch nicht vorgekommen und das Privileg "Schreibrecht in Beiträgen von Nutzenden" kann deshalb als "nicht erforderlich" nach der ausgiebigen Testphase entfernt werden. <<
Tipp/Idee:
Der IT-Dienstleister kann sicher schätzen, was eine (ggf. auch temporäre) Vertretereinrichtungsfunktion (kennt man von Outlook) an Aufwand bedeuten würde und ob das Berechtigungskonzept entsprechend angepasst werden kann.
Dann könnte sich die Nutzer/Nutzerin einen bereits bekannten BeNe-Nutzer aussuchen und dem Rechte auf (einzelne) Beiträge geben, von Ändern bis hin zum Löschen.
@heimschule76 Ich kann Ihren Punkt nachvollziehen. Ein gewisses Risiko bleibt bei dem derzeit bestehenden Verfahren, da haben Sie Recht. Wir nehmen den Punkt mit auf, wenngleich wir diesem derzeit nicht Priorität 1 einräumen können. Da dieser Case (ein*e User*in möchte einen eigenen Beitrag ändern und kann dies nicht selbst tun) sehr selten auftritt (in 6 Monaten Laufzeit noch kein einziges Mal).
Was wir jedoch schnell umsetzen können ist, dass wir in einem solchen Fall, wenn er dann auftritt, dem*der entsprechenden User*in eine Anleitung zukommen lassen können, wie man einen eigenen Beitrag ändert. Dann müssen wir nicht direkt eingreifen und der Beitrag kann von der Person dennoch geändert werden.
Trifft das Ihren Punkt?
@heimschule76 Was die privaten Foren angeht, so brauchen wir hier in der Tat noch ein funktionales Handling. Denn es kann sein, dass sich in einem privaten Forum ein Fall abspielt, wo ein Eingriff notwendig wäre. Auf BeNe hatten wir ja bisher zwei Foren schließen müssen. So etwas kann auch in einem privaten Forum passieren. Wir werden aber nur darauf aufmerksam gemacht, wenn ein*e User*in eine Meldung macht oder sich direkt an uns Moderatoren*innen wendet. Für solche Fälle braucht es dann Handlungsoptionen.
Wir als Moderatoren*innen sind keine IT-Experten, daher müssen wir dies dem technischen Dienstleister überlassen. Aber wenn Sie eine Anregung haben, nehmen wir diese gerne auf.
@moderation-2 Guten Morgen und schön, dass Sie heute Dienst haben.Ich habe m.E. konkrete Vorschläge zur Umsetzung gemacht. Die dürfen Sie bzw. die AG gerne dem IT-Dienstleister als Nutzer-Anforderung weitergeben.
Meine private Meinung zu einer Anleitung:
Eine gute Idee, denn Hilfe zur Selbsthilfe ist immer eine sinnvolle Sache!
Solche Handreichungen könnte man dann auch innerhalb von BeNe ablegen und dann nur den Link an die fragenden Nutzenden versenden.
Aber ich bin doch ziemlich erstaunt, dass es neben dem "Video-Trailer" für BeNe (Stand 11.2023) offensichtlich keine Dokumentation/Tutorial zur Nutzung von BeNe in einfacher und für IT-Laien verständlicher Sprache bzw. Darstellung gibt!?
P.S.: Das Vorhandensein einer (Nutzer)dokumention ist übrigens wesentlicher Bestandteil eines Sicherheitskonzepts, aber lassen wir das hier mal gut sein 😉
Eine Frage an @moderation-2
Was die privaten Foren angeht, so brauchen wir hier in der Tat noch ein funktionales Handling.
Denn es kann sein, dass sich in einem privaten Forum ein Fall abspielt, wo ein Eingriff notwendig wäre.
Ist dies der Grund, warum es noch immer keine privaten Foren gibt?
Meine private Meinung:
Ich finde es gut, dass Sie offen über solche Punkte schreiben.
Ich finde es aber nicht gut, dass anscheinend solche operationellen Fragen bei der Konzeption von BeNe nicht berücksichtigt wurden. Da es meistens organisatorische Anforderungen sind, bedarf es keiner besonderen IT-Kenntnis. Die ITler setzt nur die Anforderungen des Auftraggebers (technisch) um.
Es wurde hier schon mehrfach und teilweise drastisch geäußert:
Die BeNe-Plattform ist eines der Leuchtturmprojekte der EKD und insbesondere des BeFos.
Je mehr ich mich damit beschäftigte und solche Details erfahre, um so mehr wirken
- die Konzeption,
- die Auswahl der Partner und Dienstleister
- die Entwicklung und auch
- der Betrieb
von BeNe doch verstörend und eher unprofessionell (auch im Sinne der Vorgaben für solche Anwendungen von der EKD) auf mich.
Sorry liebe Vertreterinnen der AG-BeNe, aber gut gemeint ist leider nicht gut gemacht!
Und wenn Sie bzw. die AG sinnvolle und konkrete Anregungen lesen wollen, dann müssten Sie jetzt "alle" Karten, sprich Konzepte und ungelöste Betriebsthemen kommunizieren und auf den Tisch legen.
Oder die AG holt sich selbst mal die Expertise ins Haus (?als berufener Berater?), um die Konzepte zu prüfen und weitere Maßnahmen zur versprochenen Umsetzung zu konkretisieren. Dann kann auch auf die Schweigepflicht vergattert werden, was ja hier in manchen Beiträgen immer wieder als wichtiges Argument eine Rolle spielt.
Vielleicht schaffen wir es ja gemeinsam als Community! Es haben sich hier ja schon viele interessante Beiträge und Nutzer*innen eingefunden, die trotz aller Kritik und Enttäuschung über die gebotenen Ergebnisse dabei(!) bleiben.
Das sollte für die Verantwortlichen von BeNe doch auch ein Ansporn und eine Verpflichtung sein, oder?
Glückauf und bis dann
@heimschulekind Ich möchte Ihnen an der Stelle einmal danken für Ihren klaren und gleichzeitig konstruktiv-sachlichen Ton, der auch Wertschätzung beinhaltet.
@heimschulekind Guten Morgen! Danke für Ihre lösungsorientierten Vorschläge, um BeNe doch noch irgendwie zu retten. Ich lese Ihre Beiträge einerseits mit Bewunderung und Dank (gegenüber Ihrer fachlichen Expertise, aber auch gegenüber Ihrem Durchhaltevermögen, nicht nachzulassen) und merke gleichzeitig, dass ich dieses "Boot der Hoffnung" bereits verlassen habe. Rufen wir uns doch einfach mal all die Beschwerden und Kritiken, die Anregungen und Verbesserungsvorschläge, die vielen konkreten Beispiele seitens der UserInnen für die unprofessionelle und fehlerhaft Umsetzung dieses Instruments in Erinnerung und bilden diese vor unserem geistigen Auge auf einer sogenannten Time-Line, im Verhältnis zur Einsatzzeit dieses Tools, ab (seit dem 08.10.24). Oder aber wir stellen uns einfach mal all die Anregungen und Verbesserungsvorschläge seitens der UserInnen vor, die die Moderation an die AG BeNe bereits weitergegeben hat und, was daraus bisher erfolgt ist. (Ich sehe da vor meinem geistigen Auge eine immer kleiner werdende AG BeNe, die unter einem Berg von Kritik, Beschwerden, Anregungen und konkreten Verbesserungsvorschlägen versinkt und ((um das Bild des "Boots der Hoffnung" noch mal zu bemühen)) schon längst die Segel gestrichen hat!
Wie Sie selbst bereits richtig angemerkt haben: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht! Wobei ich mich an der Stelle frage, was die einzelnen Mitglieder der AG BeNe dazu bewogen hat, sich für qualifiziert genug zu halten, in dieser AG federführend aktiv zu werden (und zwar mit allem, was auch an Fachwissen dazu gehört)? Und da sich bis heute kein Mitglied der AG BeNe (und zwar in genau dieser Funktion) den Fragen, Beschwerden usw. der BeNe-UserInnen zur Verfügung gestellt hat, können die UserInnnen nur darüber mutmaßen, auf welcher konzeptionellen Basis, wie, und mit welcher zusätzlichen Beratung von außen, das Machwerk BeNe zustande gekommen ist. Aber ohne konkrete Antworten dazu, sind diese Mutmaßungen müßig.
Ich bin kein ITler, aber als Userin halte ich für mich fest, dass sich das Instrument BeNe in seiner ursprünglich angedachten (und uns und der Öffentlichkeit so auch "verkauften") Form als Betroffenennetzwerk für Betroffene als Rohrkrepierer erwiesen hat. Ja, die Öffnungszeiten wurden ab Anfang März nach langem Hin und Her probeweise erweitert und damit wurden auch die Zeiten des "begleiteten Austausches" reduziert. What else? Bitte korrigieren Sie mich, aber mehr fällt mir dazu an Nennenswertem nicht ein....
Wir gehen stramm auf April zu und das Netzwerk ist somit seit knapp 6 Monaten am Start (wohlgemerkt nach einer Vorlaufzeit von mehreren Jahren!). In der freien Wirtschaft wären alle beteiligten Akteure bereits ihren Job los, denn das Missverhältnis zwischen In- und Output ist eklatant. Aber die EKD (die das alles hier finanziert) kann und will sich scheinbar ein derartiges Missverhältnis leisten und das Befo spielt (aus welcher Motivation heraus auch immer) immer noch mit....
Sie haben Recht, wenn Sie zu bedenken geben, dass ein öffentlicher Aufschrei seitens der UserInnen dazu führen könnte, dass in der öffentlichen Wahrnehmung mal wieder so etwas wie eine Täter-Opfer-Umkehr stattfinden könnte, im Sinne von: die undankbaren und ewig unzufriedenen Betroffenen (wir alle kennen diesen Sound zur Genüge).
Aber was ist die Alternative? Weiter durchzuhalten, komme (oder eben nicht) was da wolle? Nur um wenigsten so etwas wie eine Vernetzungsplattform für Betroffene zu haben, die den Namen in seiner eigentlichen Bedeutung nicht wert ist, gemäß der (auch ) bekannten Devise: Friss Vogel oder stirb? Aber machen die Betroffenen dann nicht genau das, was sie, mehr oder weniger gezwungenermaßen, immer schon machen (müssen): sich mit dem Wenigen (oder Schlechtem) zufrieden geben, in Ermangelung besserer Alternativen? Und gleichzeitig werden sie mal wieder in die Rolle der ewig Unzufriedenen, um nicht zusagen der pathologischen Meckerer gedrängt und bedienen damit wieder einmal ein Klischee, welches sogar innerhalb und außerhalb des Befos gerne mal kolportiert wird (zumindest dann, wenn Kritik gegenüber dem Befo seitens "anderer" Betroffenen laut wird).
Ein klassisches Dilemma (Situation, in der man gezwungen ist, sich zwischen zwei gleichermaßen [unangenehmen] Dingen zu entscheiden) aber letztendlich muss jede(r) UserIn für sich selbst entscheiden, wie er/sie damit umgeht.
@moderation-2 Frage: In welchem Namen bedanken Sie sich? Als Privatperson? Als neutrale Moderation? Im Namen der UserInnen? Im Namen der EKD und des Befos? Im Namen der AG BeNe?
Sie haben (mal wieder) in allen Punkten "den Nagel auf den Kopf" getroffen. Und ja, es ist ein Dilemma!
Meine private Meinung (diesmal kurz und knapp, weil ich weiter muss):
Ich persönlich halte hier durch, weil mir aktuell noch keine erkennbar (bundesweite) Alternative bekannt ist!?
Ausserdem ist die o.g. Kritik an BeNe für mich mittlerweile auch stellvertretenden für das viel gelobte BeFo-Modell, dass augenscheinlich(!) nicht in der Lage ist, befriedigende - weil durchdachte** - Lösungen für die Betroffenen durchzusetzen, sondern mit weiteren Kompromissen immer mehr den Status Quo zu Gunsten der Organisation zementiert (meine Meinung).
Aber:
Da die Beiträge hier öffentlich einsehbar sind, hoffe ich auf eine mediale Aufmerksamkeit, um klar und dokumentiert zu belegen, dass Betroffene durchaus in der Lage sind, komplexe und heterogene Sachverhalte von verschiedenen Seiten zu beleuchten, sachkundig zu diskutieren und sogar praktikable Lösungen hervorzubringen. Das ist m.E. unsere Stärke!
Das BeFo hat diese mediale Aufmerksamkeit. Mittlerweile auch "Vertuschung beenden"!
** Beispiele: Einheitliche Anerkennungsverfahren nicht in 2024 - fehlende BeNe-Funktionalitäten - URAK Fehlstarts, alles Leuchtturmprojekte im Rahmen der Aufarbeitung!