Guten Tag,
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AG BeNe
Ich kann mich Dieter nur anschließen, die das Befo wurde nicht demokratisch von Betroffenen gewählt.
Da wir für ca 1000 Betroffene geredet, beraten und über Zahlen verhandelt, ohne die Betroffenen mitzunehmen.
Alles sehr geheimnisvoll und ohne Beteiligung aller Betroffener.
Da jammern einzelne Betroffene des Befo öffentlich über zuviel Arbeit und Missachtung.
Kann es sein ,daß es Hausgemacht ist? Viele Betroffene würden sich gerne einbringen,werden aber weder gehört, ja geradezu ignoriert.
@walter Wir wählen diesen Samstag Vertreter für die Unabhängige regionale Aufarbeitungskommission und die Beteiligung hält sich "gelinde gesagt in Grenzen".
Ich denke wir haben grundsätzlich ein Problem uns zu organisieren, als Betroffene. Wir sind alle traumatisiert, unsere Gefühle sind manchmal stark und jeder hat seine Geschichte. Was den einen nicht stört, wühlt den anderen auf. Was der eine als gute Beteiligungsarbeit ansieht, sieht der nächste als Bevormundung.
Was aber interessant ist, aus meiner Sicht: das entsteht zu nicht unerheblichen Anteilen dadurch, wie die EKD sich als Organisation ggü. uns verhält. Zersplitterte, uneinheitliche Strukturen, mundtotmachen, nie etwas einheitliches - wir lassen uns irgendwo dadurch auch manipulieren.
Zeit unsere eigenen Vorstellungen zu überwinden und uns zusammen, einheitlich und kirchenunabhängig zu organisieren. Alle.
@hamburger Lieber Hamburger, war die sonnabendliche Sitzung gut? Eventuell könnte ich was zur URAK beitragen. Mehr, wenn die PN-Funktion wieder geht (s. Debatte bei Hinweise).
Das Thema sexualisierte Gewalt war heute kurz Teil des Berichts der Ratsvorsitzenden:
Bericht das Rates der EKD #EKDSynode2024 (ab ca. 34:30)
Hinsichtlich Anerkennungszahlungen und anderen Punkten (ab rd 39:00) heißt es mE etwas kryptisch, dass man sich mehrheitlich habe einigen können bzw. ein Stellungnahmeverfahren auf dem Weg gebracht worden sei. Der Weg sei noch weit, werde aber gegangen. Detlev Zander schreibt auf facebook, dass er den Bericht von außen angehört habe... Es scheint morgen spannend zu werden.
Interessant, was 2012 in der Orientierungshilfe zu Unterstützungsleistungen an Betroffene sexuellen Kindesmissbrauchs in Anerkennung ihres Leids der EKD vom 17.04.2012 so stand.
2012 hat die EKD noch empfohlen auf die Einrede der Verjährung zu verzichten. Davon ist heute nicht mehr die Rede. Scheinbar bringt die neue Anerkennungsrichtlinie gravierende Nachteile für Betroffene mit sich. Seite 3, Punkt 2.
Auch interessant, was in der Musterordnung für Verfahren zur Anerkennung erlittenen Unrechts 2021 gestanden hat.
Hallo vertuschung-beenden-official
Ich bin irritiert. Und ehrlich gesagt auch müde und genervt vom Warten.
Ab dem 1. Januar 2026 soll eine neue Ordnung für die Anerkennungskommission der evangelischen Kirchen in Niedersachsen und Bremen gelten. So steht es in den offiziellen Verlautbarungen. Transparenz, Rechtssicherheit, gemeinsame Standards – all das wird betont.
Gleichzeitig „höre“ ich in einem Interview den ehemaligen Sprecher des BeFo, der deutlich dazu rät, jetzt noch keinen Antrag zu stellen, sondern weiter abzuwarten.
Und genau hier beginnt das Problem:
Ich habe aus Gründen diese Zeit nicht mehr!
Auf dem Papier klingt vieles vertraut. Viele Regelungen, so heißt es, galten in Niedersachsen und Bremen „im Wesentlichen“ bereits bisher:
All das klingt nach Struktur. Nach einem System, auf das man sich verlassen können sollte.
Und trotzdem: Bitte noch warten?
Warum also diese eindringliche Empfehlung, jetzt keinen zeitnahen Beitrag oder Antrag zu stellen?
Warum dieses erneute „Wartet noch“, obwohl gleichzeitig betont wird, wie dringend notwendig und fristgerecht diese Richtlinie umgesetzt wurde?
Für Betroffene ist dieses Signal fatal. Denn Zeit ist kein neutraler Faktor. Zeit bedeutet:
* weiter mit Unsicherheit leben
* weiter Entscheidungen aufschieben, die längst überfällig sind
* weiter das Gefühl haben, zwischen Ankündigungen und Zuständigkeiten zerrieben zu werden
Ich frage mich: Für wen ist dieses Warten eigentlich gedacht?
- Für die Institutionen, damit alle Gremien ihre Beschlüsse gefasst haben?
- Für die Diakonie, deren Aufsichtsräte „zeitnah“ oder „voraussichtlich Anfang 2026“ zustimmen wollen?
Oder für Betroffene, die erneut Geduld aufbringen sollen, während ihr Leben längst weitergelaufen ist – oft unter hohen persönlichen Kosten?
Transparenz heißt auch: jetzt reden
Wenn zum 1. Januar 2026 ein „transparentes und rechtssicheres Verfahren“ gelten soll, dann braucht es diese Transparenz jetzt, 2 Tage vorher.
- Nicht erst, wenn alle Verwaltungsräte genickt haben.
- Nicht erst, wenn jeder „Bummelletzter“ nachgezogen ist.
Und vor allem nicht mit dem gut gemeinten, aber realitätsfernen Rat: „Warten Sie noch.“
Denn für viele Betroffene ist Warten kein Schonraum. Es ist eine Zumutung!
Ja, es gibt Neuerungen.
Aber es gibt auch widersprüchliche Botschaften, Unsicherheiten und erneut einen Zeitverzug, der auf dem Rücken der Betroffenen ausgetragen wird.
Ich wünsche mir Klarheit – nicht irgendwann, sondern jetzt.
Hier bei BeNe wäre der geeignete Ort einer verständlichen und nachvollziehbaren Klarheit!
Aber was wird hier geboten: Klamauk, Vera.sche und „Asbach-Pressemeldungen“, die wenig hilfreich sind und mich deshalb auch nicht interessieren.
Und ich wünsche mir, dass Betroffene nicht länger zwischen offiziellen Pressemitteilungen und inoffiziellen Empfehlungen bzw. Vermutungen zerrieben werden.
Die Zeit des Abwartens ist für mich vorbei!
@steppenwolf Hallo! Bezüglich der Übernahme von Verantwortung der EKD wird das Jahr 2026 wohl ein sehr schwaches Jahr werden. 😥