Neue Regelungen bei den Anerkennungszahlungen: 15.000 € + x für alle?
 
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AG BeNe

Neue Regelungen bei den Anerkennungszahlungen: 15.000 € + x für alle?

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(@walter)
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Ich kann mich Dieter nur anschließen, die das Befo wurde nicht demokratisch von Betroffenen gewählt.

Da wir für ca 1000 Betroffene geredet, beraten und über Zahlen verhandelt, ohne die Betroffenen mitzunehmen.

Alles sehr geheimnisvoll und ohne Beteiligung aller Betroffener.

Da jammern einzelne Betroffene des Befo öffentlich über zuviel Arbeit und Missachtung.

Kann es sein ,daß es Hausgemacht ist? Viele Betroffene würden sich gerne einbringen,werden aber weder gehört, ja geradezu ignoriert.

 
Veröffentlicht : 29.10.2024 15:12
Rainer Zufall hat reagiert
(@hamburger)
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@walter Wir wählen diesen Samstag Vertreter für die Unabhängige regionale Aufarbeitungskommission und die Beteiligung hält sich "gelinde gesagt in Grenzen".

Ich denke wir haben grundsätzlich ein Problem uns zu organisieren, als Betroffene. Wir sind alle traumatisiert, unsere Gefühle sind manchmal stark und jeder hat seine Geschichte. Was den einen nicht stört, wühlt den anderen auf. Was der eine als gute Beteiligungsarbeit ansieht, sieht der nächste als Bevormundung.

Was aber interessant ist, aus meiner Sicht: das entsteht zu nicht unerheblichen Anteilen dadurch, wie die EKD sich als Organisation ggü. uns verhält. Zersplitterte, uneinheitliche Strukturen, mundtotmachen, nie etwas einheitliches - wir lassen uns irgendwo dadurch auch manipulieren.

Zeit unsere eigenen Vorstellungen zu überwinden und uns zusammen, einheitlich und kirchenunabhängig zu organisieren. Alle.

 
Veröffentlicht : 08.11.2024 18:14
Rainer Zufall, Pimpinella, Dieter und 1 Mitglieder haben reagiert
(@tim1979)
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@hamburger Lieber Hamburger, war die sonnabendliche Sitzung gut? Eventuell könnte ich was zur URAK beitragen. Mehr, wenn die PN-Funktion wieder geht (s. Debatte bei Hinweise).

 
Veröffentlicht : 10.11.2024 18:56
(@tim1979)
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Das Thema sexualisierte Gewalt war heute kurz Teil des Berichts der Ratsvorsitzenden:

Bericht das Rates der EKD #EKDSynode2024 (ab ca. 34:30)

Hinsichtlich Anerkennungszahlungen und anderen Punkten (ab rd 39:00) heißt es mE etwas kryptisch, dass man sich mehrheitlich habe einigen können bzw. ein Stellungnahmeverfahren auf dem Weg gebracht worden sei. Der Weg sei noch weit, werde aber gegangen. Detlev Zander schreibt auf facebook, dass er den Bericht von außen angehört habe... Es scheint morgen spannend zu werden.

 
Veröffentlicht : 10.11.2024 19:05
Bienchen730 hat reagiert
Vertuschung-beenden Official
(@vertuschung-beenden-official)
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Interessant, was 2012 in der Orientierungshilfe zu Unterstützungsleistungen an Betroffene sexuellen Kindesmissbrauchs in Anerkennung ihres Leids der EKD vom 17.04.2012 so stand.

orientierungshilfe_unterstuetzungsleistungen.pdf

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Veröffentlicht : 05.11.2025 19:37
Bienchen730 hat reagiert
Vertuschung-beenden Official
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2012 hat die EKD noch empfohlen auf die Einrede der Verjährung zu verzichten. Davon ist heute nicht mehr die Rede. Scheinbar bringt die neue Anerkennungsrichtlinie gravierende Nachteile für Betroffene mit sich. Seite 3, Punkt 2.

 
Veröffentlicht : 10.11.2025 16:19
Steppenwolf und Bienchen730 haben reagiert
Vertuschung-beenden Official
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Auch interessant, was in der Musterordnung für Verfahren zur Anerkennung erlittenen Unrechts 2021 gestanden hat.

Dieser Beitrag wurde vor 2 Monaten 2 mal von Vertuschung-beenden Official  geändert
 
Veröffentlicht : 29.12.2025 18:45
Steppenwolf hat reagiert
(@steppenwolf)
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Hallo vertuschung-beenden-official

Ich bin irritiert. Und ehrlich gesagt auch müde und genervt vom Warten.

Ab dem 1. Januar 2026 soll eine neue Ordnung für die Anerkennungskommission der evangelischen Kirchen in Niedersachsen und Bremen gelten. So steht es in den offiziellen Verlautbarungen. Transparenz, Rechtssicherheit, gemeinsame Standards – all das wird betont.

Gleichzeitig „höre“ ich in einem Interview den ehemaligen Sprecher des BeFo, der deutlich dazu rät, jetzt noch keinen Antrag zu stellen, sondern weiter abzuwarten.

Und genau hier beginnt das Problem:

Ich habe aus Gründen diese Zeit nicht mehr!

Auf dem Papier klingt vieles vertraut. Viele Regelungen, so heißt es, galten in Niedersachsen und Bremen „im Wesentlichen“ bereits bisher:

All das klingt nach Struktur. Nach einem System, auf das man sich verlassen können sollte.

Und trotzdem: Bitte noch warten?

Warum also diese eindringliche Empfehlung, jetzt keinen zeitnahen Beitrag oder Antrag zu stellen?

Warum dieses erneute „Wartet noch“, obwohl gleichzeitig betont wird, wie dringend notwendig und fristgerecht diese Richtlinie umgesetzt wurde?

Für Betroffene ist dieses Signal fatal. Denn Zeit ist kein neutraler Faktor. Zeit bedeutet:

* weiter mit Unsicherheit leben

* weiter Entscheidungen aufschieben, die längst überfällig sind

* weiter das Gefühl haben, zwischen Ankündigungen und Zuständigkeiten zerrieben zu werden

Ich frage mich: Für wen ist dieses Warten eigentlich gedacht?

  • Für die Institutionen, damit alle Gremien ihre Beschlüsse gefasst haben?
  • Für die Diakonie, deren Aufsichtsräte „zeitnah“ oder „voraussichtlich Anfang 2026“ zustimmen wollen?

Oder für Betroffene, die erneut Geduld aufbringen sollen, während ihr Leben längst weitergelaufen ist – oft unter hohen persönlichen Kosten?

Transparenz heißt auch: jetzt reden

Wenn zum 1. Januar 2026 ein „transparentes und rechtssicheres Verfahren“ gelten soll, dann braucht es diese Transparenz jetzt, 2 Tage vorher.

  • Nicht erst, wenn alle Verwaltungsräte genickt haben.
  • Nicht erst, wenn jeder „Bummelletzter“ nachgezogen ist.

Und vor allem nicht mit dem gut gemeinten, aber realitätsfernen Rat: „Warten Sie noch.“

Denn für viele Betroffene ist Warten kein Schonraum. Es ist eine Zumutung!

Ja, es gibt Neuerungen.

Aber es gibt auch widersprüchliche Botschaften, Unsicherheiten und erneut einen Zeitverzug, der auf dem Rücken der Betroffenen ausgetragen wird.

Ich wünsche mir Klarheit – nicht irgendwann, sondern jetzt.

Hier bei BeNe wäre der geeignete Ort einer verständlichen und nachvollziehbaren Klarheit!

Aber was wird hier geboten: Klamauk, Vera.sche und „Asbach-Pressemeldungen“, die wenig hilfreich sind und mich deshalb auch nicht interessieren.

Und ich wünsche mir, dass Betroffene nicht länger zwischen offiziellen Pressemitteilungen und inoffiziellen Empfehlungen bzw. Vermutungen zerrieben werden.

Die Zeit des Abwartens ist für mich vorbei!

 
Veröffentlicht : 29.12.2025 22:32
Rainer Zufall hat reagiert
Vertuschung-beenden Official
(@vertuschung-beenden-official)
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@steppenwolf Hallo! Bezüglich der Übernahme von Verantwortung der EKD wird das Jahr 2026 wohl ein sehr schwaches Jahr werden. 😥

 
Veröffentlicht : 30.12.2025 16:52
(@steppenwolf)
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Stand heute: Bisher keine offizielle Antwort auf einfache Fragen, z. B. Zeitpunkt der Antragsstellung.

Aber es wird groß verkündet und bejubelt, ein „neues, einheitliches Anerkennungsverfahren“ starte zum 1. Januar 2026 – und am Ende steht man Mitte Januar faktisch da ohne einheitlichen Anthaltskatalog, ohne simplen Antragsformular-Download und ohne flächendeckend einheitliche Verfahren da. Eine saftige Portion Flickwerk und verzögerte Starttermine in mehreren Verbünden inklusive.

Noch zur Erinnerung: Die Anerkennungsrichtlinie der EKD sollte schon auf der Herbstsynode 2024(!) beschlossen werden, wurde dann aber erst im Frühjahr 2025 verabschiedet, und jetzt – Wochen nach dem ursprünglich groß angekündigten Starttermin – fehlen weiterhin grundlegende Instrumente wie der heilsbringende Anhaltskatalog oder ein einheitliches Formular zur Antragstellung.

Und dann noch so zu tun, als sei „Digitalisierung, Modernisierung und Transformation“ das große Evangelium der Zukunft – während man es nach Monaten noch nicht einmal schafft, ein klares, nutzerfreundliches Antragsformular für Betroffene von sexualisierter Gewalt bereitzustellen? Echt jetzt?#AmArsch

 
Veröffentlicht : 14.01.2026 6:53
Rainer Zufall hat reagiert
(@steppenwolf)
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Eine Woche Funkstille. Keine Reaktion, keine Antworten – nicht einmal auf einfache, sachliche Fragen. Auch die zuständige Fachstelle hüllt sich konsequent in Schweigen. Transparenz und Augenhöhe sieht anders aus.

Stattdessen veröffentlicht die BeNe-AG einmal mehr völlig kommentarlos die offizielle Jubel-Pressemeldung der EKD unter „Aktuelles“. Keine Einordnung, keine kritischen Fragen, kein Wort zu den offensichtlichen Problemen. Einfach Durchreichen. Stumpf. Wie immer.

Gleichzeitig tritt der ehemalige Betroffenensprecher des BeFos in einem weiteren Interview bei BR24 auf und rät öffentlich dazu, mit der Antragstellung lieber noch zu warten – und erklärt die Richtlinie zu den Anerkennungsleistungen gleich insgesamt für fehlerbehaftet. Das ist eine bemerkenswerte Aussage. Aber was genau meint er damit? Welche Fehler? Welche Risiken für Betroffene? Kein Wort dazu. Keine Konkretisierung. Keine Klarheit.

Und genau hier wird es absurd: Auf der einen Seite Schweigen, Abwiegeln und PR-Verlautbarungen. Auf der anderen Seite öffentliche Warnungen – ohne Erklärung. Was ist das bitte für ein Umgang mit Betroffenen?

Wo bleibt die in seinen FB-Beiträgen so oft beschworene Transparenz?Wo die Solidarität mit den erneut enttäuschten, verunsicherten und faktisch wieder allein gelassenen Betroffenen?Und wer übernimmt eigentlich Verantwortung für dieses kommunikative Totalversagen?

Die evangelische Kirche als Ganzes redet unentwegt von Aufarbeitung, Reform und Vertrauen. Doch was sie gerade liefert, ist erneut Intransparenz, Widersprüchlichkeit und Schweigen.

So verspielt man Vertrauen nicht aus Versehen – sondern systematisch und bewußt.

 
Veröffentlicht : 20.01.2026 6:47
Rainer Zufall hat reagiert
(@walter)
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@steppenwolf

Hmmm....der ehemalige Sprecher des Befo ist mit seinen Ausagen sehr fragwürdig,einmal hüh und einmal Hot...da ist die Selbstdarstellung eher das Motiv wie ich auf Pebbles e V Austausch und Info Gruppe gelesen habe, gibt es ganz andere Ansichten.

Aber was die unklaren und wieder verzögernde Aussagen der EKD zu den Anerkennungsleistungen betrifft, vollkommen richtig dargestellt, um es in Neudeutsch zu sagen, viele Betroffene fühlen sich verarscht

 
Veröffentlicht : 20.01.2026 9:51
Steppenwolf hat reagiert
(@walter)
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Pebbles e.V info und Austausch Gruppe für Informationen auf Facebook

 
Veröffentlicht : 20.01.2026 9:57
Steppenwolf hat reagiert
(@steppenwolf)
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Hallo Walter

Danke für Deinen Kommentar und die Unterstützung.

Anstelle sich mit juristischen Begrifflichkeiten wie „Altfälle“ oder „historische Fälle“ zu beschäftigen, sollten die Verantwortlichen im BeFo an Beispielfällen ein sinnvolles Vorgehen für die erneute Antragsstellung beschreiben.

Oder generelle Fragen zu der Richtlinie und dem ganzen Drumherum beantworten.

  • Warum beträgt die Pauschale genau 15.000 Euro?

  • Wer hat diese Summe überhaupt festgelegt – und warum genehmigt?

  • Warum gibt es keine nachvollziehbare Begründung für diesen Betrag?

  • Wie werden frühere Zahlungen angerechnet, auf den Pauschalbetrag oder die individuellen Leistungen?

  • Werden Betroffene bestraft, die sich (zu) früh gemeldet haben?

  • Welche Risiken gehen Betroffene mit einer Gegenvorstellung ein?

  • Wo ist der Anhaltskatalog?

  • Wo ist das einfache Antragsformular?

  • Warum fehlen nach Monaten der Vorbereitung noch immer solche grundlegenden Informationen?

  • Und dient dieses Modell wirklich den Betroffenen – oder doch der Verwaltung und den Aufwänden bei den Kommissionen?

  • Und wo bleiben auch hier Transparenz, Verantwortung und Solidarität mit allen Betroffenen?

Dieser Beitrag wurde vor 1 Monat von Steppenwolf  geändert
 
Veröffentlicht : 21.01.2026 8:09
Rainer Zufall hat reagiert
(@walter)
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@steppenwolf

Hallo Steppenwolf,

Fragen über Fragen und alle begründet, warum informiert das Befo nicht? Wäre es nicht Aufgabe sich nicht hinter Schweigepflicht zu verschanzen? Wäre es nicht Aufgabe, umfassend zu informieren? Zum Beispiel warum der Sockelbetrag von 25 0ü0 -€ auf 15 000 -€ reduziert wurde ,auf Betreiben der Diakonie! Wird der Anhaltskatalog Geheimsache oder öffentlich? Und und und...warum vernetzen sich Betroffene nicht? Nur gemeinsam sind wir stark....und wäre das nicht auch eine Aufgabe des Befo?

 
Veröffentlicht : 21.01.2026 9:09
Steppenwolf hat reagiert
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