Guten Tag,
herzlich willkommen im Betroffenen-Netzwerk BeNe.
Dieses Netzwerk beschäftigt sich mit dem sensiblen Thema sexualisierte Gewalt. Zu eurem Schutz möchten wir BeNe während der Öffnung durch Moderation begleiten lassen. Dies kann leider nicht 24/7 geleistet werden.
Sicherheitshinweis: In den öffentlichen Foren sind die Beiträge für alle Besucher*innen von BeNe sichtbar. Gehen Sie daher bitte sensibel mit Ihren Daten um. Bitte lesen Sie dazu auch den Bereich "Datenschutz", den Sie ganz unten auf der Website finden.
BeNe ist rund um die Uhr geöffnet und es gelten folgende Moderationszeiten:
Montag - Freitag: 40 Minuten im Zeitraum zwischen 07:45 und 09:15
Samstag - Sonntag: 40 Minuten im Zeitraum zwischen 09:30 und 11:00
Montag - Sonntag: 40 Minuten im Zeitraum zwischen 16:30 und 18:00
Wir wünschen einen guten, informativen und sicheren Austausch.
AG BeNe
Das Forum ist jetzt geöffnet.
Gestern hat sich die Kirche und die Diakonie im Verbund mit den Sprecher/in sehr euphorisch über die Anerkennungsleistungen geäußert......Unglaublich, schon fast ein neuer Missbrauch. Ein Schlag im das Gesicht der ehemaligen Heimkinder, menschenverachtend und mit Sicherheit nicht christlich. Die meisten Heimkinder, Opfer schlimmster Verbrechen, sind fast alle zwischen 70 u.90 Jahre alt.Jede Woche ,jeden Monat, jedes Jahr versterben ehemalige Heimkinder, die Kirche und Diakonie nimmt das billigend in Kauf und das Befo klatscht dazu.
Wer lesen kann, wird feststellen, daß es Jahre dauern kann bis alle "abgearbeitet" sind.Eine Schande
Ich vermute auch, dass sich die Anerkennungsverfahren sehr hinziehen werden, und das macht einen sehr traurig und wütend.
Ich hoffe, dass wir im Rahmen der privaten Foren konkretere Infos dazu austauschen können, um Dinge transparenter und betroffenenfreundlicher zu gestalten.
Ich verstehe die Aufregung nicht,bei einem Verfahren des OEG dauert alles viel länger.Und endlich bewegt sich was für die Betroffenen von Gewalt in der Kirche und Diakonie auch wenn es länger dauert.
@ninabayern wie wahrscheinlich ist es, dass die neuen Kommissionen zum 01.01.2026 fertig sind...
@pinocchio klar ist, dass Anträge auf sozialen Entschädigung gemäß SGB XVI in der Bearbeitung lange dauern. Aber da handelt es sich um ein rechtsstaatliches Verfahren mit klaren gesetzlichen Rahmen. Bis es mit den Anerkennungsleistungen eine gewisse Praxis gibt wird sicher deutlich länger dauern.
Wir hatten das Thema ja bereits in meinem Thread und meine Meinung bleibt dieselbe – vermutlich wird es an mehreren Stellen Verzögerungen geben. 🙁
Angefangen mit dem Startdatum über die Stauung der Neu- und Altanträge bis hin zur Einarbeitung in die neuen Richtlinien ….
Ich weiß nicht wie alt du bist oder ob du aus dem kirchlichen Kontext kommst, aber wenn du von einer kleinen Rente lebst, 85 plus bist, wird dir nicht mehr viel.Zeit bleiben.Vor den OEG zieht niemand mehr wenn er in den 1960ern im.Heim war
Ein Vorsitzender einer Anerkennungskommision hat bei einem Treffen von kirchenlichen und diakonischen Vertreter gesagt er geht auch bei Altfällen die neu bewertet werden von mehren Jahren aus.
Sorry: Opferentschädigung in Deutschland bleibt desaströs, wie ich schon mehrfach auf BeNe benannt habe! Das sagen auch die Expersten ( Fegert, Wastl, Pusch u.a.)
SGB 14 ist eventuell (????) für 'Neufälle' besser, sogenannte Altfälle fallen unter den Tisch. Aber auch hier hinkt es massiv!
Aktuell wird noch nicht mal auf das neue Recht hingewiesen bei der hiesigen Polizei, die Versorgungsämter hinken immer noch hinterher! ( Start war 1.1.2024 mit 4 Jahren Vorlauf! Das war nur Alibi)
Obwohl bundeseinheitliches Gesetz handhabt es jedes Bundesland wie es denkt. ( Machtgeschichten? Hoheitsrechte: Ziel: ja nicht zuviel Geld zur Verfügungstellen?)
"Rechtstaatlichkeit" mit "Nullhypothese " und selten adäquate Verurteilungen. Mit 'Glaubhaftigkeit ' orientiert an Aussagepsychologie, die längst widerlegt ist.
Auch hier widerspricht Kirche diesem Prozedere nicht deutlich! Oder was soll das mit: strafrechtlich relevanten Fällen! Dann gilt also doch die absurde aktuelle längst reformbedürftige Rechtsprechung!
Einer Rechtsreform, die längst überfällig ist.
Woran hat sich Kirche/ Diakonie also orientiert?
Siehe Fachtag Glaubhaftigkeit 3/25 ( UBSKM)
Aktuelle Expertise Fegert, Pusch und andere auf der Seite der UBSKM
Und Weisser Ring: Tatort Amtsstube und nachfolgend aktuelle Zahlen zu OEG auf Homepage.
Was Kirche da hinlegt sind mal wieder schöne Worte.
Hat sich dann auch die Grundhaltung der Mitarbeiter und Verantwärtungsträger geändert? Welche verachtenden/ nichtverstehenden Fragen wird man wieder aushalten müssen - nur weil Menschen keine Ahnung haben?
@walter es ist immer wieder wichtig, dass nicht vergessen wird, dass es so unfassbar viele Heimkinder gibt, die in ihrem Leben aufgrund der Gewalt die ihnen angetan wurde, nie viel Geld hatten und bald gar nicht mehr da sein werden. Es wäre schön gewesen, wenn die neue Anerkennungsrichtlinie auf die Bedürfnisse der Heimkinder eingegangen wäre.
Zeit spart eine Menge Geld
@jeanne-v rechtsstaatlich bedeutet ja nur, dass bei der Durchführung eines Verwaltungsaktes geltendes Recht eingehalten wird. Es heißt natürlich noch lange nicht, dass die Gesetzesgrundlage dafür gut ist.
@walter 😥
@vertuschung-beenden-official Ich fühle da auch wahnsinnig mit 😢 😢
@walter Ernsthaft? Danke für die Info!