Guten Tag,
herzlich willkommen im Betroffenen-Netzwerk BeNe.
Dieses Netzwerk beschäftigt sich mit dem sensiblen Thema sexualisierte Gewalt. Zu eurem Schutz lassen wir BeNe durch eine Moderation begleiten. Dies kann leider nicht 24/7 geleistet werden.
Seit Oktober 2025 gilt die neue Hausordnung (letzte Änderung November 2025)
Sicherheitshinweis: In den öffentlichen Foren sind die Beiträge für alle Besucher*innen von BeNe sichtbar. Gehen Sie daher bitte sensibel mit Ihren Daten um. Bitte lesen Sie dazu auch den Bereich "Datenschutz", den Sie ganz unten auf der Website finden.
Wir empfehlen, einen anonymisierten Account zu erstellen, da über die Suchfunktion bereits mit wenigen Buchstaben Namen gefunden werden können.
Hinweis: Ab dem 01. Mai 2025 gelten folgende Moderationszeiten.
Mo-Fr.: 07:00 - 09:00 Uhr (40 Min)
Sa-So.: 09:30 - 11:00 Uhr (40 Min)
Mo-So.: 18:00 - 20:00 Uhr (40 Min)
Feiertage: 09:30 - 11:00 Uhr (40Min)
Wir wünschen einen guten, informativen und sicheren Austausch.
AG BeNe
Weihnachtliche Gedanken zum Jahresende!
Nachts ist es kälter als draußen!
Wie der Zufall es will.... habe ich mir heute nochmal die Homepage von BeNe angesehen und dabei ist mir aufgefallen, dass unter dem Menüpunkt "Über uns" 4 Personen aufgeführt sind, die hinter der Plattform stehen...; sie konzipiert und umgesetzt haben. Ursprünglich waren alle 4 Personen auch in der AG-Vernetzungsplattform. Dem ist heute nicht mehr so. Oder, um es mit einem bekannten Abzählreim (leicht abgewandelt) zu sagen:
Ringel, rangel Rose
Stolz in BeNe-Pose
Waren es mal vier
Die entwickelten hier
Jetzt sind es nur noch zwei
Und bald ist’s ganz vorbei...?
Oder, um es mit einem anderen Original-Kinderreim zu sagen:
Lirum, larum Löffelstiel,
wer nichts lernt, der kann nicht viel.
Reiche Leute essen Speck,
arme Leute essen Dreck.
Lirum, larum Leier,
die Butter, die ist teuer....
Und nicht nur die, denn schließlich hat die Plattform ja über 600000 Euro gekostet!
Wie der Zufall es will... ist mir heute Morgen ganz dankbar zumute. Es mag an der besinnlichen Vorweihnachtszeit liegen, die mich kurz innehalten und meinen ansonsten eher kritischen Blick für einen kurzen Moment nachsichtig auf BeNe ruhen lässt. Diesem warmen, versöhnlichen Impuls folgend an dieser Stelle also ein kleines Weihnachtsgedicht für BeNe, von Joachim Ringelnatz (1883-1934):
Schenken
Schenke groß oder klein,
Aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten
Die Gaben wiegen,
Sei dein Gewissen rein.
Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
Was in dir wohnt
An Meinung, Geschmack und Humor,
So dass die eigene Freude zuvor
Dich reichlich belohnt.
Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
Dass dein Geschenk
Du selber bist.
Danke BeNe, dass es dich gibt! Auch wenn es vielleicht nicht den Anschein hat, aber wir, die Bedachten, wissen all deine Mühe, dein Bestreben und deinen unermüdlichen Einsatz, uns einen geschützten Raum für Vernetzung und Austausch geschenkt zu haben, zu schätzen. Was haben wir doch alles erfahren und gelernt in den letzten Monaten! Wir durften an deiner stetigen Weiterentwicklung Teil haben, wie als würde man einem Kind beim Aufwachsen zusehen. Wir durften uns mit dir oder untereinander streiten, dir ungebetene Ratschläge geben, uns von dir leiten, korrigieren oder "vernebeln" lassen, uns über deine Antworten an uns erfreuen oder zumindest hoffnungsvoll auf Antworten warten.... und all das in dem Wissen, wie viel Geld, Zeit und Nerven dich all das gekostet hat!
Da ist soon kleines Gedicht das Mindeste, was wir dir zurückgeben, dir schenken können!
Wie der Zufall es will ... ist mir beim Abreißen meines Jahreslosungskalenders, so wie jeden Tag um diese Zeit, aufgefallen, dass heute der sogenannte „Nikolaus-Tag“ ist. Ein Datum, das insbesondere dadurch glänzt, dass ungefähr die Hälfte der Bevölkerung erst am Frühstückstisch daran erinnert wird, weil irgendwo ein Schoko-Stiefel herumliegt, der gestern definitiv noch nicht da war.Da stellt sich natürlich die Frage: Woher kommt der Begriff eigentlich?
Und nein, auch wenn es phonetisch durchaus nahe liegt: Nikolaus ist keine Bezeichnung für eine eher unbekannte Schädlingsart namens Laus, die sich auf den Konsum von Tabakprodukten (Niko, logisch!) spezialisiert hat. Wer hier an eine winzige Raucherlaus denkt, die gemütlich filterlose Zigaretten knabbert, muss leider enttäuscht werden. Schade eigentlich – das Bild hätte Potential für ein Kinderbuch oder eine EU-Richtlinie.
Stattdessen stammt der Name aus dem Altgriechischen: Νικόλαος (Nikólaos) – was übersetzt „Sieg des Volkes“ bedeutet. Und zwar zusammengesetzt aus nikē (Sieg) und laos (Volk). Also im Prinzip die perfekte Mischung aus politischer Parole und antikem Branding.
Seine heutige Popularität verdankt der Name allerdings nicht irgendeinem erfolgreichen Volkshelden, sondern dem heiligen Nikolaus von Myra, einem Bischof aus dem 4. Jahrhundert, der vor allem dadurch berühmt wurde, dass er gerne Dinge verschenkte. In einer Zeit, in der man normalerweise eher Dinge einzog, war das vermutlich tatsächlich spektakulär.
Und da stellt sich einem ganz automatisch die Frage: Ist das vielleicht ein frühes Beispiel dafür, wie man Wohltätigkeit auslegen kann – oder sogar eine Vorlage für die gegenwärtige Interpretation der Anerkennungsrichtlinie durch die Landesbischof*innen der EKD?
Man weiß es nicht.
Aber wenn selbst der historische Nikolaus großzügiger war als manche moderne Kirchenbürokratie, könnte das eventuell ein Wink mit dem Adventskranz sein.
In diesem Sinne: Frohen Nikolaus!
Und falls heute jemand etwas Süßes in euren Stiefel getan hat – dann freut euch.
Es hätte ja auch ein knochentrockenes Antragsformular sein können
„Am Tage des heiligen Nikolaus bekräftige ich meinen Glauben an die Pflicht der Preußen: Strenge, Ordnung und Gottesfurcht sind die Pfeiler, auf denen das Reich ruht.“
— Wilhelm II., 6. Dezember 1903 -
Der 6. Dezember mahnt uns, dass wahre Autorität nur in Einklang mit dem Glauben Bestand hat – die Kirche bleibt der Kompass unseres Handelns.
- Franz von Papen, 06.12.1919 -
Wie der Zufall es will.... ist mir heute beim Lesen der Beiträge hier der Weihnachtsklassiker -Ihr-Kinderlein-kommet- in den Sinn gekommen und hat sogleich meine künstlerische Ader anschwellen lassen. Hier also meine BeNe-Version von dem Song:
Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all‘.
Zur Plattform her kommet, in BeNe‘s Stall.
Und seht was bei Tage und auch bei Nacht
Das Befo für alle Betroff‘nen vollbracht.
Schaut nach in den Foren, was sich dort tut.
Wer dort was schreibt, mal mit Angst, mal mit Wut
Doch Schutz gibt’s nur wenig und das ist mal Fakt
Wer sich hier äußert, der macht sich schnell nackt.
Drum ist es dort meistens auch ziemlich still.
Weil keiner der User mehr was preisgeben will.
Kritik an der Plattform seit langem verhallt.
Im dunklen Dickicht vom Technikwald.
So dümpelt das BeNe, ganz leis‘ vor sich hin.
Hier noch was zu posten, macht kaum noch Sinn.
Mal wird es vernebelt, mal ist es ganz weg.
Doch BeNe zu erhalten heiligt den Zweck.
So beugt wie das Befo anbetend die Knie.
Erhebet die Hände und danket wie sie!
Stimmt freudig, ihr User - wer wollt' sich nicht freu'n?
Stimmt freudig zum Jubel des Befos mit ein!
Viel Spaß beim Mitsingen!