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AG BeNe
Man beachte den unter dem Interview stehenden kritischen Kommentar, dem ich zustimme.
Hallo, @pimpinella, meinst Du den Kommentar von Heimschulekind?
Dass sie keine Geburtstagsbriefe oder ausführlichen Kondolenzschreiben mehr erhalten, erscheint vielen Betroffenen kaum als angemessene Konsequenz. Im Verhältnis zum erlittenen Leid wirken solche Maßnahmen eher symbolisch als Ausdruck einer konsequenten Aufarbeitung.
Den finde ich auch gut.
Wenn ich allerdings die Äußerung von Frau Springhart
Personen, bei denen wir um eine Täterschaft in der Vergangenheit wissen, erhalten keine Geburtstagsbriefe, keine Glückwünsche und im Todesfall gibt es auch keine ausführliche Kondolenz. Das klingt erst einmal harmlos, aber ich glaube genau damit fängt es an. Wenn wir es mit aktuellen Fällen zu tun haben, wird unverzüglich dienstrechtlich gehandelt und die Person wird von ihrer Stelle entfernt.
lese, weiß ich echt nicht ob ich mich wegschmeißen soll vor Lachen oder ob ich weinen soll.
Eine solches „Mit Dir Spielen wir nicht mehr“-Absprechen der Menschlichkeit der Täter, eine solche „Sandkisten“-Mini-Entmenschlichung berührt mich sehr mehrwürdig. Ich finde sie reichlich unchristlich. Sie verletzt die Menschenwürde der Täter, die sie letztlich doch immer noch haben — vor allem durch ihren lächerlichen Kinderfunk-Charakter.