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AG BeNe
Mit großem Erschrecken habe ich gestern Abend wahrgenommen, dass Prof. Thomas Großbölting, Mitautor der Forum-Studie, das Todesopfer des Hamburger Zugunglücks ist ( Zusammenstoß mit Lkw: Bekannter Historiker ist das Todesopfer bei ICE-Unglück ).
Wenn wir auch aus unterschiedlichen Richtungen stammen und uns wahrscheinlich bei manchen Themen in die Haare bekommen hätten (zB Müller-Armack), habe ich Prof. Großbölting als meinungsstarken, um Wahrheit und Gerechtigkeit ringenden Mann in der Diskussion um Missbrauch in kirchlichen Kontexten wahrgenommen (zB Großbölting zweifelt an kirchlichem Aufarbeitungswillen | evangelisch.de ). Vielleicht ist sein sinnloser Tod ja Anlass für die EKD, über seine zitierte Mahnung nachzudenken.
Als akademisch Subalterner hatte ich mir eine Korrespondenz mit ihm vorgenommen. Dass er nunmehr nicht mehr auf dieser Welt ist, zeigt mir, dass man bestimmte Dinge nicht aufschieben sollte.
Das sind die Momente, wo man meint, die Welt müsse stehen bleiben! Und sie dreht sich einfach weiter! Er war einer der wenigen Menschen mit Rückrat: brillant im Tun, glasklar mit Hintergrund, Zugewandt, mit Sprachwitz und Lebensnah. Und dem unbändigen Willen aufzudecken und nicht zu schweigen.
Mögest Du/ Sie Tim Recht behalten: möge EKD endlich aufwachen und hinhören. Seine Sprachmelodie - er war ein toller Rhetoriker - bleibt ihnen nun verwehrt - doch seine Arbeiten liegen bereit.
Auch ich habe mit großer Trauer von dem Tod von Professor Großbölting erfahren. Er war wirklich ein großer Experte und wird fehlen. Ich wünsche den Hinterbliebenen viel Kraft.
@elsa-nicklas-beck
Da bin ich auch betroffen, wir saßen noch vor 4 Monaten nebeneinander bei der Mitgliederversammlung der Diakonie Württemberg, waren beide als Vortragende eingeladen, unfassbar
@walter Es gibt leider immer die unbeantwortete Frage nach dem Warum.
Unsäglich, wie EKD oder evangelische Landeskirchen kein Wort zu seinem Tod verlieren! Oder habe ich etwas verpasst? Soviel zu Menschenwürde, Mitgefühl, Respekt und Augenhöhe - oder was steht grad auf all den tollen kirchlichen Bannern?
Menschen wie er bräuchte es mehr! Da könnten sich so manche ein Beispiel nehmen!
Ja immer die besten, bei den heutigen EKD News, kein Wort, eine Schande
@jeanne-v Die Katholiken haben sehr emphatisch ihre Betroffenheit geäußert.
@bienchen730 Guten Abend! Ich hoffe das dies noch kommt!!
@bienchen730 Ich bin Teil der Betroffenenvertretung. Treffe jedoch keine Entscheidungen, sondern kann nur Anregungungen einbringen.
@bienchen730 In diesem Fall zum Einen die EKD und zum Anderen das BeFo. Jeder kann für sich, oder gemeinsam, eine Pressemeldung herausgeben.
@elsa-nicklas-beck
Es verwundert mich nicht: Kritiker werden gedisst von Kirche.
Zu Allgemein? Ich kann Namen benennen.
Aktuell wird mir weiterhin vom Bischof "Bedrohung" unterstellt. Obwohl es sich dabei um einen Straftatbestand handelt, hält es Kirche nicht für nötig, zu klären!
Kritik muss eingestampft werden aus Perspektive der Evangelischen Kirche.
Was ist schon ein Nachruf wert, der nicht ehrlich gemeint ist?
Es zeigt leider wieder einmal wie Kirche tickt!
Betroffene dürfen sich nicht weiter spalten lassen von einem unehrlichen Gegenüber!
Es brauchte eine klare Neuregelung einer echten breit aufgestellten Betroffenenbeteiligung mit adäquater Vertretung auch und gerade von 'Heimkindern' und ernsthafte proaktive Aufarbeitung unter Einbeziehung externer noch zu gründender neutralen Ombudsstellen.
Dass BeNe 'nur' zur Vernetzung sein soll, (ohne sinnvolle Moderation), solange bis es sich totläuft - dürfen wir nicht zulassen.
Netzwerk bedeutet für mich eben auch Kommunikation miteinander. Auch mit 'sogenannten ' Vertretern.
Wie das aktuell läuft ist unterirdisch.
Das ist 'nur' ein Gegeneinander. Kommunikation nur über Verteilerstellen oder messenger kann es auch nicht sein.
Alles Gesagte nur unverbindlich - oder so in den Wind gehalten, wie es gerade passt- kann es auch nicht sein.
Es braucht Klarheit. Und ein starkes Bündnis:
Wenn ein Gegenüber ( Kirche)NICHT ernsthaft gesprächsbereit ist, müssen Gespräche eingestellt werden, solange, bis eine angemessene Grundlage besteht!
Nicht nur, dass mir weiter Bedrohung unterstellt wird - so tauchten gerade "Töpfe" aus dem Nichts auf... obwohl ich neun Jahre lang vertröstet wurde, es gäbe keine Töpfe....
Einschüchterung war bei mir wohl ergebnislos...
Verstehen muss das keiner - ich auch nicht.
Tröstlich: das zugesagte Protokoll zur Vereinbarung ist natürlich nicht eingegangen.
Zu glauben, da würde es ein Gegenüber ehrlich mit uns meinen , ist ein Trugschluss.
Und ja, es gibt da doch auch ernsthafte MitstreiterInnen, die sind rar - und einer war Herr Grossbölting!
@bienchen730 Ich kann dazu nichts sagen, tut mir leid. Aber bitte verstehen Sie auch, ich möchte hier nicht herhalten müssen für Entscheidungen oder Nicht-Entscheidungen an anderen Stellen.
@jeanne-v Ich kann alles was Sie schreiben gut nachvollziehen und es tut mir aufrichtig leid!