Guten Tag,
herzlich willkommen im Betroffenen-Netzwerk BeNe.
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AG BeNe
Das Forum ist jetzt geöffnet.
Hier im BeNe-Forum ging es in Beiträgen von mir und anderen um Personalunionen, z.B. die der in der Rolle einer disziplinierenden Moderatorin aufgetretene Elsa Nicklas-Beck, Mitglied sowohl der den Moderatoren vorgeordneten AG-BeNe als auch des BeFo, also beider Gremien, die das im Forum BeNe Gedachte und Gesagte mit dem in der EKD Gedachten und Gesagten verbinden. Nicht direkt das BeNe betreffend ging es auch in einem Beitrag von einem BeNe-Betroffenen um die Personalunion des Sprechers der Betroffenen-Vertretung, in welchem die Annahme vertreten wurde, dass die EKD diese Person je nach kirchenpolitischer Abwägung entweder als „Privatmann“ oder als „Sprecher der Betroffenen-Vertretung“, also eines der EKD zuzuordnenden Gremiums, bezeichnen würde.
Ich war überrascht, das Muster „Missbrauch von Personalunion“ auch hier im BeNe zu finden. Dass es in der evangelischen Kirche allgegenwärtig ist, wusste ich, aber dass es, quasi als ein fraktales, auch bis in dieses von der EKD scheinbar unabhängige Forum mit einer solchen Wucht durchschlägt, hat mich zuerst sehr gewundert, dann aber nicht mehr.
Neben dem in der ForuM-Studie schon angesprochenen Phänomen „Verantwortungsdiffusion“ ist das in der evangelischen Kirche weitverbreitete Phänomen „Personalunion“ einer der Grundpfeiler, auf denen die gerade von EKD und Nordkirche getesteten und in den letzten Monaten offensichtlich in den Status „Salonfähig“ erhobene „Täterschutz- und Betroffenendezimierungs-Strategie“ ruht.
In dem Buch, das ich mit der Petentin der Hamburger Unterstützungsleistungs- und jetzt Anerkennungskommission zusammen schreibe, geht es zentral um die Strategie des systematischen Missbrauches von Personalunionen zur Abwehr von Petent:innen, die als bedrohlich eingestuft werden. Die Materialsammlung für dieses Buch ist für alle zugänglich. Mit ihrer Hilfe können einige Betroffene vielleicht toxische Muster des Umganges der Kirche mit ihnen wiedererkennen. Und einige haben vielleicht auch Lust, sich mit Berichten über solche zu beteiligen. Link findet sich auf meiner Website im Blogbeitrag „Oberstes Gebot Täterschutz. Evangelische Kirche lässt Missbrauchsaufarbeitung scheitern.“
"Ich denke, es ist gut, dass es auf den Thread-Beitrag Herrn Stahls keine weiteren Reaktionen gibt, denn es ist sein Ziel, hier Menschen zu emotionalen Reaktionen zu verführen. Außerdem rutscht der Beitrag, wenn Niemand reagiert, automatisch ins Vergesssen, da die meisten nur aktuelle Posts anschauen. Je mehr Reaktionen, desto mehr Aufrufe, desto mehr Aufmerksamkeit für Herrn Stahls radikalisierte Inhalte."
@kea Danke für den Tipp, wie man sich hier am Besten gegen das Vergessenwerden wehrt.
Deswegen bin auch ich jetzt hier weg.
Sie schaffen das ja auf dieser Bühne anscheinend ganz gut dadurch, dass sie gerne mal Ihren Abgang ankündigen, damit dann darauf geachtet wird, ob und wann sie wieder auftreten...
Witzig, es ging im Thread "Vertuschen-beenden? Oder beim Vertuschen helfen?" ums Tabuisieren und... Sie geben Ratschläge zum Tabuisieren. Das nennt man ein... "rekursives Muster".😇